Was ist SEO? Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung im Jahr 2022

Inhaltsübersicht 

Eine Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung ist die Opti­mie­rung von Inhalten einer Website mit dem Ziel, in der orga­ni­schen Suche bei Google und anderen Such­ma­schinen besser gefunden zu werden. Ein großer Vorteil: Die Klicks und damit der erhöhte Traffic sind, im Gegensatz zu bezahlten Anzeigen, die pro Klick bezahlt werden müssen, kostenlos.

Aber wie optimiert man seinen Inhalt für SEO im Jahr 2022 und was sind die Ranking­fak­toren, die wirklich zählen? Um das zu beant­worten müssen wir zuerst verstehen, wie Such­ma­schinen funktionieren.

So funk­tio­nieren Such­ma­schinen

Such­ma­schinen sind die Biblio­theken des digitalen Zeit­al­ters. Sie lagern aber keine Bücher ein, sondern Kopien von Websites mit all deren Inhalten. Die Such­ma­schine durch­sucht dabei nicht das gesamte World Wide Web, sondern nur ein Abbild dessen. Dieses Abbild wird als Index bezeichnet. Man kann sich den Such­ma­schinen Index wie ein Inhalts­ver­zeichnis eines Buches vorstellen, in dem die Inhalte der Websites gesammelt, analy­siert und kate­go­ri­siert werden. Die Inhalte werden im Index also gut vorsor­tiert, sodass die Such­ma­schine schneller passende Ergeb­nisse bei der Eingabe in der Suchmaske von (zum Beispiel) Google findet und dem Nutzer bereit­stellen kann.

Diese 3 Prozesse führt eine Such­ma­schine durch

Wie werden Websites erfasst und wie entsteht der Index? Die Such­ma­schine setzt dafür zunächst soge­nannte Crawler (auch Robots, Search­bots oder Spider genannt) ein. Crawler sind Systeme aus Soft- und Hardware, die regel­mäßig das Internet durch­su­chen und Infor­ma­tionen sammeln und auf Servern speichern. Crawler durch­su­chen Webseiten syste­ma­tisch, indem sie Verlin­kungen und die Struktur der Seite nutzen. Aus den Daten der Such­ma­schinen-Crawler wird dann der Index erstellt.

Wird nun eine Such­an­frage gestellt, wird der gesuchte Begriff, das Keyword, mit dem Index abge­gli­chen. Ein Algo­rithmus entscheidet dann anhand vieler verschie­dener Kriterien, wie die Ergeb­nisse gewichtet und schließ­lich für den Nutzer sichtbar angezeigt werden. Das für den Algo­rithmus rele­van­teste Ergebnis landet auf Platz 1 bei Google und Co. Zwei Kriterien für die Gewich­tung des Rankings sind zum Beispiel die Qualität und Einzig­ar­tig­keit des Contents sowie die Anzahl und Qualität der Links, die auf eine Website verweisen. 

Neben den orga­ni­schen Such­ergeb­nissen, die durch das Ranking der Such­ma­schinen zustande kommen, werden Nutzern häufig auch je nach Such­an­frage Werbe­an­zeigen ausge­spielt. Diese Ergeb­nisse stehen über den orga­ni­schen Treffern und sind mit dem Wort Anzeige gekenn­zeichnet. Es handelt sich dabei also um bezahlte und damit um nicht-orga­ni­sche Such­ergeb­nisse. Für manche Such­an­fragen wird bei Google auch der soge­nannte Knowledge Graph angezeigt, der den Nutzern viele hilf­reiche Infor­ma­tionen auf einen Blick anzeigt. 

Such­ma­schinen entwi­ckeln sich ständig weiter und verbes­sern ihren Algo­rithmus, sodass sich das Ranking innerhalb der Such­ergeb­nis­seiten (SERPs) stetig verändern kann. Dabei gibt zum Beispiel Google wenig über die Ranking­fak­toren und damit die Kate­go­ri­sie­rung der Ergeb­nisse durch den Algo­rithmus preis. Anhand von Erfah­rungs­werten und Teil­in­for­ma­tionen von Google können aber verschie­dene SEO Kriterien fest­ge­macht werden. Durch die Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung kann dann mit Hilfe unter­schied­li­cher Maßnahmen das Ranking einer Website verbes­sert werden und die Sicht­bar­keit eines Unter­neh­mens steigen.

Die wich­tigsten SEO-Maßnahmen für die Praxis im Jahr 2022

Nachdem wir eine Einfüh­rung in das Thema Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung gegeben haben, geht es jetzt ein bisschen mehr ins Detail. Was kann man konkret tun, um eine Website für Such­ma­schinen wie Google zu opti­mieren und bessere Rankings zu erzielen?

Maßnahme 1: über­sicht­liche Seiten­struktur schaffen

Nutzer möchten, wenn sie auf eine Website klicken, schnell das finden, wonach sie suchen. Dafür ist eine gute Seiten­struktur ein Muss. Aber nicht nur der Nutzer freut sich über eine über­sicht­liche Seiten­struktur – auch die Crawler der Such­ma­schine profi­tieren davon, denn sie können die Seite besser verstehen und damit leichter indi­zieren. Der Inhalt einer Website sollte dabei immer sinnvoll geglie­dert sein. In der Praxis heißt das: Der Inhalte sollten hier­ar­chisch geglie­dert sein – die Infor­ma­tionen, die für den Nutzer am inter­es­san­testen sind, sollten weit oben zu finden sein.

Tipp: Achte von Anfang an darauf, deine Seite sinnvoll zu struk­tu­rieren. So ersparst du dir eine Menge Aufwand im Nachhinein.

Achte auf folgende Details:

Maßnahme 2: spre­chende URLs verwenden

Verwende saubere bzw. spre­chende URLs, die klar ausdrü­cken, worum es auf der Zielseite geht. So erhält der User eine Orien­tie­rung und weiß genau, was ihn auf der Seite erwartet. Dafür sollten die URLs möglichst kurz und prägnant sein und das Haupt­key­word der jewei­ligen Unter­seite enthalten. 

Vermieden werden sollten in jedem Fall kryp­ti­sche Links, die nichts über den Inhalt der Seite aussagen und dem Leser und der Such­ma­schine keinerlei Orien­tie­rung bieten.

Gut zu wissen: Sonder­zei­chen, Leer­zei­chen und Umlaute sollten in einer URL vermieden werden. Wörter mit Umlaut sollten entspre­chend mit ae, oe oder ue verschrift­licht werden. Mehrere Wörter können mit Binde­strich getrennt werden.

Maßnahme 3: wichtige tech­ni­sche Faktoren optimieren

Warum ist die Ladezeit so wichtig? Zum einen wurde der PageSpeed als offi­zi­eller Ranking­faktor von Google bestätigt und zum anderen verschlech­tern sich die Nutzer­daten stark, wenn die Seite zu lange lädt. Das kennst du sicher aus eigener Erfahrung: klickst du auf eine Seite und es dauert gefühlt ewig (auch wenn es nur wenige Sekunden zu viel sind) bis die Seite lädt, schließt du diese genervt und klickst ein anderes Ergebnis an. Der Alptraum für jeden Webseitenbetreiber! 

Für die Opti­mie­rung der Ladezeit eignet sich zum Beispiel für eine erste Übersicht das Tool PageSpeed Insights von Google. Hier siehst du auf einen Blick, was du für eine schnel­lere Ladezeit tun kannst.

Folgende Dinge sind allgemein für die Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung wichtig:

Google unter­scheidet nicht mehr zwischen Desktop-Index und Mobile-Index und geht den Weg zu „Mobile First“. Deshalb ist eine Opti­mie­rung der Seite für Mobil­ge­räte enorm wichtig, damit die Inhalte der Seite auch mobil richtig angezeigt werden. Mit dem Mobi­le­Friendly Tool von Google kannst du testen, wie es um die Mobil­freund­lich­keit deiner Seite bestellt ist.

Das ist für die mobile Opti­mie­rung wichtig

Maßnahme 4: Google Snippet optimieren

Da soge­nannte Google Snippet besteht aus dem Titel und der Meta-Descrip­tion und ist das Erste, was der User von deiner Website sieht.

Das Snippet entscheidet mit darüber, ob ein Nutzer auf deine Seite klickt. Deshalb ist es für die Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung wichtig, dass im Title und der Meta-Descrip­tion alle wichtigen Infor­ma­tionen zu dem Inhalt auf der Zielseite enthalten sind. Achte hierbei darauf, dass du Schlag­wörter und Infor­ma­tionen verwen­dest, die den Nutzer neugierig machen, damit dieser letzt­end­lich auf deine Website besucht. Hinter­legst du keine Daten, erstellt Google den Titel und die Beschrei­bung aus den Infor­ma­tionen auf deiner Seite selbst. Mit dem Ergebnis, dass solche Snippets nicht wirklich spannend sind und zum Beispiel auch keine direkte Ansprache an den Kunden oder ins Auge fallende Sonder­zei­chen wie hier im Beispiel enthalten. 

Der oben stehende Title (in blau und größerer Schrift) im Screen­shot und die darauf folgende Descrip­tion sollten beide das Haupt-Keyword deines Textes enthalten. Die wich­tigste Funktion der Textteile ist es, das Interesse von poten­zi­ellen Kunden zu wecken, ohne dabei falsche Verspre­chungen zu machen. Finden Nutzer nicht die im Snippet verspro­chenen Infor­ma­tionen, verlassen sie deine Website ganz schnell wieder.

Was macht einen guten Meta-Title aus?

Es gibt aller­dings nicht das eine Erfolgs­re­zept für gute Meta-Angaben bei der Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung. Hier heißt es auspro­bieren, was am besten funk­tio­niert. Es kann zum Beispiel Sinn machen, sich das Snippet der Mitbe­werber anzu­schauen und dann die eigenen Angaben so anzu­passen, dass sie aus der Masse heraus­ste­chen, zum Beispiel durch Sonder­zei­chen oder bestimmte Symbole. Manchmal ist es aber auch genau anders herum und der Text performt mit zu der Konkur­renz ähnlichen Meta-Angaben besser.

Wie sieht eine gute Meta-Descrip­tion aus?

Maßnahme 5: Keyword-Recherche und Keyword-Strategie

Die Keyword-Recherche und die Strategie dahinter ist die Grundlage für die SEO-Texte deiner Website und somit auch für eine gute Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung. Hier entschei­dest du, zu welchen Such­be­griffen und Such­be­griffs­kom­bi­na­tionen du bei Such­ma­schinen wie Google gefunden werden möchtest. Es reicht dabei aber nicht aus, einfache nahe­lie­gende Keywords zu wählen, denn die Such­be­griffe sollen ja zu dem passen, wonach deine Ziel­gruppe wirklich sucht. 

Wichtig ist also, dass du die richtigen Keywords wählst, nach denen deine Kunden suchen und die thema­tisch in irgend­einer Weise zu den ange­bo­tenen Produkten oder Dienst­leis­tungen passen. User erwarten je nach Such­an­frage unter­schied­liche Inhalte. Wird zum Beispiel das Keyword “weiße Sneaker pflegen” einge­geben, wünschen sich Nutzer höchst­wahr­schein­lich einen Ratge­ber­ar­tikel, der ihnen erklärt, wie weiße Sneaker richtig gepflegt werden.

Man unter­scheidet zwischen folgenden Keyword-Arten:

Maßnahme 6: Content mit Mehrwert erstellen

Wichtig für die Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung ist immer auch der Nutzer. Es geht heute nicht mehr nur darum, Texte entspre­chend der Richt­li­nien von Google zu schreiben. Im Hinblick auf die Websei­ten­op­ti­mie­rung müssen die Texte vor allem den Nutzern gefallen und ihnen einen Mehrwert bieten. Gefallen die Inhalte dem Nutzer, wird die Seite öfter ange­klickt und das gefällt auch Google und wird oft mit besseren Rankings belohnt.

So sieht guter Content aus:

Maßnahme 7: Über­schriften optimieren

Eine gute, hier­ar­chisch geglie­derte Über­schrif­ten­struktur bietet dem Leser eine gute Orien­tie­rung, sodass er sich im Text leicht zurecht­findet. Wird ein Inhalts­ver­zeichnis genutzt, ist die Über­schrif­ten­struktur die Grundlage dafür. 

Es gibt in einem Text genau eine h1 Über­schrift. Diese sollte das Haupt-Keyword enthalten und die Aufmerk­sam­keit und das Interesse des Lesers wecken. Die h1 kann auch als Headline des Textes angesehen werden.

Nach der h1 folgt die h2, die thema­tisch weniger relevant ist. Mit dieser Über­schrift können zum Beispiel weitere relevante Keywords einfließen, die für die Such­an­frage ebenfalls relevant sind. So geht die Glie­de­rung theo­re­tisch bis zur h6 weiter. Häufig reicht es aber aus, eine h3 als letzte Ebene zu nutzen. 

Hier eine Verdeut­li­chung der Überschriftenstruktur:

  • Titel des Dokuments: h1
  • Abschnitt 1: h2
    • Abschnitt 1.1: h3
    • Abschnitt 1.2: h3
  • Abschnitt 2: h2
    • Abschnitt 2.1: h3
      • Abschnitt 2.1.1: h4

und so weiter…!

Hast du eine über­sicht­liche Über­schrif­ten­struktur geschaffen, geht es natürlich auch darum, möglichst prägnante und inter­es­sante Über­schriften zu wählen, die den Kunden zum Lesen animieren. Achte immer darauf, dass die Wortwahl zum Unter­nehmen und der Ziel­gruppe passt und wähle Über­schriften, die den folgenden Inhalt anteasern und Interesse wecken.

Maßnahme 8: Bildoptimierung

Dass Bilder in fast jeden Text gehören und diesen anschau­li­cher und besser lesbar machen, ist klar! Wenn also Bilder verwendet werden, ist es entschei­dend für SEO, dass diese für die Website optimiert werden.

Die wich­tigsten Opti­mie­rungs­maß­nahmen für Bilder:

Das soge­nannte Bilder-SEO, bei dem es vor allem darum geht, Bilder so zu opti­mieren, dass sie weit oben in der Google Bilder­suche ranken, ist aber nicht für alle Branchen gleich relevant. Aber nicht nur für die Bilder­suche, auch für die Textsuche können opti­mierte Bilder einen positiven Effekt haben. Nutzt du zum Beispiel über­wie­gend Stock-Fotos oder Screen­shots auf deiner Seite, die nicht unique sind und die nicht gefunden werden sollen, sollte dein Fokus vermehrt auf klas­si­schem SEO liegen. Natürlich solltest du die Bilder auf deiner Website aber trotzdem richtig benennen und auf die passende Datei­größe achten. Bilder machen sich an sinn­vollen Stellen im Text immer gut, denn sie veran­schau­li­chen den Inhalt und können den Text auflockern.

SEO vs. SEA – wo liegt der Unter­schied und wann nutze ich was?

Die Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung, kurz SEO, haben wir jetzt kennen­ge­lernt. Es geht dabei um die Verbes­se­rung der Rankings in den orga­ni­schen, also unbe­zahlten, Such­ergeb­nissen von Google und Co. Was hat es aber mit SEA auf sich und wo liegt überhaupt der Unter­schied zwischen beiden Strategien?

SEA steht für Search Engine Adver­ti­sing, was auf Deutsch mit Such­ma­schi­nen­wer­bung übersetzt werden kann. Die Maßnahmen, die im Rahmen von SEA durch­ge­führt werden, zielen auf die bezahlten Anzeigen in den Such­ergeb­nissen ab. 

Die bezahlten Such­ergeb­nisse sind durch das Wort Anzeige gekenn­zeichnet und stehen über den orga­ni­schen Ergebnissen.

Aber wann nutze ich SEO und wann ist viel­leicht die Such­ma­schi­nen­wer­bung sinnvoll? 

SEO zielt auf lang­fris­tige und nach­hal­tige Erfolge ab, denn es geht darum, eine Website auf lange Sicht möglichst gut in den Such­ergeb­nissen zu plat­zieren. Dafür ist besonders am Anfang viel Arbeit nötig, denn es müssen die oben stehenden Maßnahmen umgesetzt werden. Außerdem schläft die Konkur­renz in der Regel nicht, sodass eine Website immer weiter optimiert werden kann und muss. 

Der große Vorteil: Wenn es eine Seite erst einmal nach ganz oben in die Such­ergeb­nisse geschafft hat, kommen fast auto­ma­tisch mehr Kunden auf die Seite, denn Nutzer klicken in der Regel auf das erste Ergebnis. Unten stehende Ergeb­nisse werden deutlich weniger angeklickt.

Im Vergleich dazu ist SEA auf kurz­fris­tige Sicht­bar­keit angelegt, denn für die geschal­teten Anzeigen bei Google zahlt man regel­mäßig und dauerhaft. Möchten man eine Aktion bewerben oder seine Marke bekannter machen, ist die Such­ma­schi­nen­wer­bung aber ideal. Mit den Anzeigen kann sehr genau eine spezi­fi­sche Ziel­gruppe ange­steuert werden und man rankt nur zu den Keywords, die man ausge­wählt hat. Durch Targeting und die Auswahl der richtigen Keywords können so quali­ta­tive Leads generiert werden.

Bekannte SEO Tools

Die besten kosten­losen SEO-Tools 

Es gibt so viele verschie­dene SEO-Tools, die die Opti­mie­rung bestimmter SEO-Maßnahmen enorm erleich­tern können. Einige davon sind extrem teuer, sind dafür aber auch echte Allrounder und decken verschie­dene wichtige Bereiche ab. 

Genauso gibt es aber auch zahl­reiche kosten­lose SEO-Tools, die wirklich sinnvoll sind. Die besten stellen wir dir jetzt, geordnet nach den verschie­denen Einsatz­be­rei­chen, vor.

Tools für die Keyword-Recherche

AdWords Keyword Planner: Mit diesem Tool kannst du eine gute Keyword-Analyse durch­führen. Dafür gibst du einfach einen ersten passenden Such­be­griff in die Such­funk­tion ein und erhältst dann eine Liste mit passenden Keyword-Ideen inklusive des Such­vo­lu­mens, der unge­fähren Einschät­zung des Wett­be­werbs und weiteren wichtigen Werten wie zum Beispiel die Kosten für die CPCs. Die Keyword-Ideen bieten eine gute Grundlage für die Keyword-Recherche. Du findest hier sicher passende Ideen für neue Website-Themen. Natürlich solltest du die Keywords dann noch nach der Relevanz für deine Ziel­gruppe bewerten.

Uber­sug­gest: Ob für SEA, SEO oder deine Content-Marketing-Kampagne – das Tool von Online Marketing Experte Neil Patel ist eine gute Alter­na­tive zum Keyword-Planer von Google, denn es spuckt auch Keywords aus, die der Keyword-Planer nicht findet. Außerdem bietet es weitere wichtige Insights, wie zum Beispiel eine Übersicht über die zu einem bestimmten Keyword rankenden Seiten und eine geschätzte SEO-Diffi­culty. Hier gehts zuUber­sug­gest.

Answer the Public: Hier gibst du ein Keyword in die Suchmaske ein und erhältst dann wichtige Fragen, die zu diesem Keyword gestellt werden. Das Tool verbindet also den einge­ge­benen Such­be­griff mit häufig gestellten Fragen dazu – und das in einer grafisch aufbe­rei­teten Optik und nach Fragewort geclus­tert. Du erfährst mit Answer the Public, was Nutzer rund um dein Keyword wirklich inter­es­siert und weißt gleich­zeitig, welche Themen und Fragen du mit deinen Inhalten abdecken solltest. Die Zugriffe sind pro Tag auf eine gewisse Anzahl begrenzt.

Tools für die Content Optimierung

WDF*IDF-Tool: Hier kannst du ein ausge­wähltes Keyword und eine Vergleichs-URL eingeben. Das Tool vergleicht dann unter­schied­liche Webseiten und Domains, die für auf das von dir einge­ge­benen Keyword optimiert sind. Angezeigt werden Terme und Begriffe, die häufig in den Texten der Seiten vorkommen. Du erhältst dann Empfeh­lungen zu weiteren Keywords, die du noch einbauen kannst, um besser zu ranken. Außerdem kannst du deinen erstellten Text über den Text­as­sis­tenten des Tools direkt testen. Die Zugriffe sind pro Tag auf eine gewisse Anzahl begrenzt.

Langu­age­Tool: Für die Text­kor­rektur ist dieses kosten­lose SEO-Tool wirklich zu empfehlen. Es können Texte bis zu 20.000 Zeichen in das Tool eingefügt und geprüft werden. Hast du den Text eingefügt, zeigt dir das Tool mit farbigen Markie­rungen an, wo eventuell Recht­schreib- und Gram­ma­tik­fehler auftau­chen oder auch wo Satz­zei­chen fehlen oder falsch gesetzt wurden. Auch der Stil wird manchmal ange­mar­kert, zum Beispiel wenn im Text das “du” klein geschrieben wurde, obwohl es im Text vorher schon mal groß geschrieben wurde.

Text­ana­lyse-Tool: Passt der Text gram­ma­ti­ka­lisch und sind keine Recht­schreib­fehler mehr enthalten, kannst du mit diesem Tool deine Inhalte zum Beispiel auf Verständ­lich­keit, die Keyword-Dichte und die Wortlänge über­prüfen. Das Tool (Screen­shot unten) zeigt dir genau an, wo Verbes­se­rungs­po­ten­ziale liegen, die du dann verbes­sern kannst.

Copyscape: Mit diesem prak­ti­schen Helfer lässt sich Duplicate Content ganz einfach aufspüren. Das Tool zeigt dir genau, welche Domain den gleichen Content wie du online gestellt hat. Man braucht dafür nur die Adresse zum Origi­nal­text eingeben und schon gibt Copyscape eine Liste mit Websites aus, die Duplikate des Origi­nal­textes enthalten.

Tools für die OnPage Analyse

Seorch: Neben wichtigen OnPage SEO Faktoren wie korrekten Metadaten und der internen Verlin­kung werden bei Seorch auch weitere inter­es­sante Werte wie die Anzahl von Backlinks und seman­ti­sche Faktoren wie unter anderem die Lesbar­keit und die Hier­ar­chie der Über­schriften angegeben.

Google Search Console: Hier findest du zahl­reiche wichtige Kenn­zahlen, Statis­tiken und über­sicht­lich aufbe­rei­tete Daten, die dir die OnPage Analyse erleich­tern und die du für eine Opti­mie­rung der OnPage Faktoren nutzen kannst. 

Browseo: Mit diesem SEO-Browser siehst du, wie der Google-Bot deine Seite sieht – nämlich ziemlich nackt und ohne Styles. Bei Browseo kannst du wichtige OnPage Faktoren über­prüfen und siehst zum Beispiel die Struktur der Seite, die internen und externen Verlin­kungen und die Metadaten.

Pagespeed Insights: Wie steht es um die Lade­zeiten deiner Seite? Das kannst du mit Pagespeed Insights ganz einfach testen. Gib dafür die betref­fende URL in die Suchmaske ein und das Tool zeigt dir in grafi­scher schön aufbe­rei­teter Weise die Seiten­ge­schwin­dig­keit sowohl für Desktop und Mobile.

SISTRIX Smart: Mit der kosten­losen Variante des Tools von Sistrix kannst du als Nutzer ein kosten­loses Projekt anlegen, also eine Website kostenlos über­wa­chen. Das Tool bietet außerdem die Möglich­keit zur Verbin­dung mit dem eigenen Google Search Console Account. Smart ist ideal für Einsteiger geeignet und bietet eine über­sicht­liche Benut­zer­ober­fläche. Der OnPage Check deiner Website zeigt dir zum Beispiel deine Über­schrif­ten­struktur, ob deine Meta-Angaben stimmen und fehlende Alt-Attribute.

Screaming Frog SEO Spider: Mit dem Website-Crawler, mit dem bis zu 500 URLs kostenlos gecrawlt werden können, siehst du die wich­tigsten Onsite-Elemente deiner Seite auf einen Blick. Von Title-Tag über die Länge der Über­schriften bis zur internen und externen Verlin­kung kann man mit dem Tool viele wichtige OnPage Faktoren prüfen. Dieses mächtige Tool ist ein Must-have für jeden SEO.

Tools für die Backlinkanalyse

OpenLink Profiler: Das Analy­se­tool bietet eine Live-Übersicht über die 200.000 frischesten Backlinks deiner Website. Außerdem werden weitere Daten in einer sehr über­sicht­li­chen Ansicht bereit­ge­stellt. Dabei stehen zahl­reiche Filter­mög­lich­keiten zur Verfügung wie zum Beispiel nofollow-Links. Du erhältst Auskunft über die Qualität der Links auf deiner Website, deren Anker­texte und vielem vielem mehr. Die Bedienung ist benut­zer­freund­lich und selbsterklärend.

Broken Link Checker: Dieses kosten­lose Plugin für WordPress iden­ti­fi­ziert auto­ma­tisch fehler­hafte Links auf deiner Website. Es prüft die Funktion jedes einzelnen Links auf deinen Seiten, Beiträge, Bookmarks und anderen Inhalten. Werden fehler­hafte Links gefunden, bekommst du diese angezeigt und kannst dann die betref­fenden Links bearbeiten. 

Backlink-Tool von Seobility: Dieses Tool bietet dir eine schnelle Analyse deiner Website und listet auf, wie viele verwei­sende Domains von wie vielen IP-Adressen auf deine Seite verweisen und zeigt dir auch den Anteil der Nofollow- und Follow-Links. Hier siehst du in einer Übersicht, welche deiner Links die wert­vollsten sind. Du kannst bis zu 3 Anfragen pro Tag analysieren.

und noch viele mehr!

Fazit: Es gibt zahl­reiche kosten­lose SEO-Tools, die dir wirklich weiter­helfen und dich bei der Opti­mie­rung deiner Seite und deiner Inhalte unter­stützen. Für einen ersten Check oder den Einstieg in die SEO-Thematik sind die vorge­stellten Tools gut geeignet. Besonders für große Seiten oder wenn du dir ein umfang­rei­ches Tool wünscht, das viele SEO-Bereiche auf einer Ober­fläche abbildet, sind die kosten­pflich­tigen Tools aber manchmal die bessere Alternative.

Hosting von SEO Websites

Fünf goldene Regeln für eine hoch­wer­tige Suchmaschinenoptimierung

1. Ziel­grup­pen­ana­lyse

Zunächst muss eine gründ­liche Recherche über die Ziel­gruppe erfolgen, damit die SEO-Maßnahmen passend abge­stimmt werden können. Hierfür können verschie­dene Tools verwendet werden. Von Google selbst gibt es eine Vielzahl von Tools, aber auch über soziale Medien kann viel Wissen über die Ziel­gruppe erlangt werden. Die Ziel­grup­pen­ana­lyse ist mit einem hohen Zeit­auf­wand verbunden, ist aber von hoher Bedeutung.

2. Wahl der richtigen Keywords

Nach einer inten­siven Recherche sollte ein Haupt­key­word und passende Neben­key­words bestimmt werden. Hierbei spielt die Such­in­ten­tion der Nutzer eine große Rolle. Die Keywor­d­dichte im Text darf höchstens 2–3% betragen. Mit Hilfe der WDF*IDF Formel kann die Keywor­d­dichte übrigens berechnet werden. Mit Hilfe von verschie­densten Tools werden die passenden Keywords ermittelt.

3. Einzig­ar­tiger Content

Dieser hat großen Einfluss auf das Ranking der Website, da Such­ma­schinen den Content bewerten. Wird der Content für gut befunden, steigt das Plat­zie­rung. Guter Content sollte Emotionen wecken, infor­mativ sein, die Sinne anspre­chen, eine Geschichte erzählen und vor allem einen Mehrwert bieten. Die Struktur des Textes, das Verwenden von stilis­ti­schen Mitteln, ordent­liche Recht­schrei­bung und der Satzbau beein­flussen die Leser­freund­lich­keit des Textes.

4. Meta-Title und Meta-Description

Das Erste, was ein Nutzer sieht, sobald er eine Such­an­frage stellt, ist der Meta-Title und die Meta-Descrip­tion. Diese sollten den Nutzer sofort anspre­chen, damit er sich dafür entscheidet auf die Website zu klicken. Hierbei muss beachtet werden, dass die Meta-Angaben eine Begren­zung an zu verwen­deten Zeichen hat.

5. Websei­ten­op­ti­mie­rung

Diese geht weit über das Verwenden von hoch­wer­tigem Content hinaus. Heut­zu­tage ist es unglaub­lich wichtig, dass die Webseite mobile-friendly ist, da Nutzer oft spontan und will­kür­lich im Internet surfen. Die Ladezeit der Webseite ist ein bedeu­tender Faktor, ob der Kunde auf der Webseite verweilt oder lieber woanders schaut. Es sollten zudem passende URLs gewählt werden, damit der Nutzer auf den ersten Blick sieht, was ihn auf der Seite erwartet. Die profes­sio­nelle Websei­ten­op­ti­mie­rung ist Pflicht, wenn Erfolge erzielt werden sollen.

SEO selbst in die Hand nehmen oder Agentur beauftragen?

Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung kostet Zeit und manchmal auch Nerven. Es ist ein breites Know-how nötig, um alle SEO Maßnahmen richtig und vor allem zügig umsetzen zu können. Auf die Ergeb­nisse der Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung wartet man schon mal mehrere Monate, in denen man aber nicht abwarten und Tee trinken kann, sondern immer weiter optimiert und nach neuen Poten­zialen schaut. Das setzt Ressourcen voraus, sowohl was die Arbeits­zeit als auch das Budget angeht – daher ist es oft Ratsam, SEO Dienst­leis­tungen bei einer SEO Agentur zu beauftragen. 

Allein für die Erstel­lung von einem guten Text für deine Landing­page, der deine Ziel­gruppe anspricht und auch Google gefällt, geht schon mal ein ganzer Arbeitstag drauf. Dazu kommt der Backlin­kaufbau, indem man zum Beispiel nach passenden Kontakten für einen Gast­ar­tikel sucht. Und die Umsetzung tech­ni­scher SEO-Maßnahmen. Und und und…

Wenn du über genügend Ressourcen und Know-how verfügst, kannst du dich selbst an SEO wagen. Wenn du unsicher bist und dir Unter­stüt­zung wünscht, stehen wir von Optimerch dir gerne zur Seite. In einer kosten­losen und unver­bind­li­chen Erst­be­ra­tung analy­sieren wir deine Website und bespre­chen mit dir die Möglich­keiten. Gerne erstellen wir dir dann ein indi­vi­du­elles Angebot zum fairen Preis. Kontak­tiere uns unver­bind­lich und lerne uns persön­lich kennen.

Häufig gestellte Fragen rund um SEO

Was ist Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung?
Die Kurz­be­zeich­nung SEO steht für Search Engine Opti­miz­a­tion (Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung) und ist ein Teil­be­reich des Online Marke­tings. SEO bezeichnet die Maßnahmen, bei der Ände­rungen an Inhalt, Technik und Usability der Website vorge­nommen werden, um bessere Rankings in Such­ma­schinen zu erzielen und beizu­be­halten. Grund­sätz­lich ist SEO in zwei Bereiche geteilt: OnPage und OffPage Optimierung.

Was kostet SEO?
Es gibt mehrere Abrech­nungs­mo­delle, die SEO Agenturen verwenden: Fixe Abrech­nung, Perfor­mance basierte Abrech­nung oder die Abrech­nung auf Stun­den­basis. Der Stun­den­satz liegt in der Regel bei 120 Euro. SEO Kosten sind aller­dings abhängig von sehr vielen Faktoren, wie zum Beispiel der Ausgangs­si­tua­tion der Website und von den Zielen, die erreicht werden sollen. Je nach Aufwand ist mit Preisen ab 1.000 Euro im Monat zu rechnen. Erfolg­reiche Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung, die nach­haltig ist, kann sich über die Jahre auszahlen.

Wann kann ich die ersten Ergeb­nisse erwarten?
Der erste Einstieg in die Such­ergeb­nisse dauert in der Regel nicht lange. Doch leider gibt es keine eindeu­tige Antwort darauf, wann die Top Plat­zie­rung auf der ersten Seite erreicht werden kann. Dies ist nämlich abhängig davon, wie stark deine Mitbe­werber in der Branche sind und wie die Historie und Position der aktuellen Website ist. Außerdem solltest du wissen, dass es auf die Größe des Projektes sowie das Such­vo­lumen der ausge­wählten Keywords ankommt. Bei guter, nach­hal­tiger Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung dauert es einige Zeit, bis echte Ergeb­nisse sichtbar sind. Wir sagen aus Erfahrung, dass die ersten stabilen Ergeb­nisse ab dem 6. Monat zu erwarten sind. Mit unserem Control Center halten wir dich über aktuelle Rankings auf dem Laufenden!

Was erreiche ich mit SEO?
SEO dient dazu, dass deine Webseite für relevante Such­be­griffe in den Ergeb­nissen der Such­ma­schinen wie Google, Bing oder Yahoo! erscheint. So erhöhst du deine Sicht­bar­keit im Web und kannst dadurch Traffic, poten­zi­elle Neukunden, Leads, Verkäufe und Anfragen für deine Dienst­leis­tungen oder Produkte gewinnen. Durch Opti­mie­rungs­maß­nahmen schaffen wir dir eine nach­hal­tige Sicht­bar­keit, wodurch deine Website eine kosten­lose Reich­weite über Google erhält und dein Umsatz­po­ten­zial erhöht wird. 

Ohne Kommu­ni­ka­tion gibts keine Verän­de­rung. Lust auf ein gutes Gespräch?

Welche Möglich­keiten hat dein Unter­nehmen im Bereich Online Marketing? Wie erreichst du deine Umsatz­ziele? Gemeinsam finden wir genau das heraus – lass uns gemeinsam Großes schaffen.