Warum sind Google Bewer­tungen so wichtig und wie kommst Du an positive Bewertungen?

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Gehörst du auch zu den Kunden, die vor dem Kauf oder der Inan­spruch­nahme von Dienst­leis­tungen erst einmal die Google Bewer­tungen des Unter­neh­mens checken? Dann geht es dir wie den meisten Inter­net­nut­zern. Laut einer Studie von Bright­local lesen 82% der Nutzer regel­mäßig Online-Reviews, 52% geben sogar an, das immer zu tun. Jeder kennt das von sich selbst: Ein Unter­nehmen, das im Vergleich zu anderen schlechter bewertet wird, ist nicht so attraktiv wie die gut bewer­teten Mitbe­werber, vor allem, wenn man den direkten Vergleich wie bei Google my Business auf einen Blick erkennt.

Warum Google Bewer­tungen noch wichtig sind, wie man positive Google Bewer­tungen erhält und wie man negative Bewer­tungen löschen kann, zeigen wir dir jetzt.

Bewer­tungen beein­flussen unsere Entscheidungen

Zu der lokalen Such­an­frage “Bäcker Bochum” wird einem bei Google zunächst das soge­nannte Local Pack angezeigt. 3 Verschie­dene Unter­nehmen erscheinen dort inklu­siver der bekannten Übersicht der Ster­ne­be­wer­tungen. Hier sind alle Unter­nehmen recht positiv bewertet, wobei doch Unter­schiede zu erkennen sind. Natürlich gibt es bestimmte Faktoren zur Sortie­rung der Einträge, wie zum Beispiel deinen Standort bzw. die Entfer­nung von dir bis zum nächsten Bäcker. Doch fest steht: Die Bewer­tungen springen direkt ins Auge und beein­flussen unser Kauf­ver­halten. Zu welchem Bäcker würdest du gehen?

Wie wichtig sind Google Bewer­tungen wirklich für Dein Unternehmen?

Die lokale Suche wird immer wichtiger, dazu gehören zum Beispiel Such­be­griffe wie “Bäcker Bochum”. Laut einer Google Studie von 2014 führten damals bereits 50% der lokalen Suchen auf Mobil­ge­räten Kunden innerhalb eines Tages in ein Geschäft vor Ort. Dass vor allem die Nutzung von Mobil­ge­räten für die Local Searches immer rele­vanter werden, zeigt sich auch am Mobile First Index von Google, der sich der Entwick­lung anpasst, dass die meisten Suchen über Smart­phone, Tablet und Co. getätigt werden.

Um die lokalen Inhalte für Nutzer leichter zugäng­lich zu machen, gibt es seit einiger Zeit Google My Business, das mit Google Maps verknüpft ist und das jedes Unter­nehmen heute einrichten und opti­mieren sollte. Wie das geht, erfährst du auf unserer Seite zum Thema Local SEO

Mitt­ler­weile erscheinen Google My Business Einträge noch vor den orga­ni­schen Such­ergeb­nissen und geben Nutzern die wich­tigsten Infor­ma­tionen zu lokalen Unter­nehmen wie Öffnungs­zeiten, Standort und auch die Google Bewertungen. 

Was bedeuten Google Bewer­tungen aber genau für Unternehmen? 

Sehen wir uns einmal das Local Pack für das Keyword “Restau­rants Dortmund” an: Auf Platz 1 steht ein Restau­rant, das im Vergleich zu den beiden anderen deutlich schlechter bewertet ist und das fällt ganz sicher auch den Nutzern auf, die nach dem passenden Restau­rant in ihrer Nähe suchen. Neben der Ster­ne­be­wer­tung sind natürlich auch die Anzahl an Bewer­tungen ausschlaggebend.

Nutzer verglei­chen Bewer­tungen. 10 Bewer­tungen schauen sich Nutzer laut der oben genannten Studie von Bright­local an, bevor sie eine Kauf­ent­schei­dung treffen. Ist Dein Unter­nehmen schlecht bewertet, führt das vermut­lich dazu, dass du Kunden verlierst und das Image deines Unter­neh­mens darunter leidet. 

Denkst du jetzt aber daran, dir einfach Fake-Bewer­tungen zu kaufen (denn dafür gibt es mitt­ler­weile zahl­reiche Anbieter), ist das aber sicher nicht der richtige Weg. Viele Nutzer hinter­fragen Kunden­be­wer­tungen und sind bei nur positiven Bewer­tungen oftmals kriti­scher, als wenn auch mal eine mittel­mä­ßige Bewertung abgegeben wurde. 

Außerdem haben die Google Bewer­tungen auch Auswir­kungen auf das Ranking der Google My Business Einträge. Google möchte seiner Nutzer zufrie­den­stellen und zeigt deshalb eher die Einträge mit positiven Bewer­tungen an. Laut MOZ beein­flussen Review Signals (also Bewer­tungen) zu 15,44% das Ranking innerhalb des Local Packs und haben zu 6,47% Einfluss auf die lokalen orga­ni­schen Suchergebnisse.

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Wie mache ich Kunden das Bewerten besonders leicht?

Nicht jeder Kunde nimmt gerne viel Aufwand auf sich, um deinem Unter­nehmen eine Bewertung zu hinter­lassen. Deshalb solltest du es dem Kunden so leicht wie möglich machen, Google Bewer­tungen zu erstellen. Dazu kannst du in wenigen Schritten einen direkten Link zur Bewer­tungs­seite erstellen. Wir zeigen Dir, wie das geht.

5 Tipps wie du an Google Bewer­tungen kommst

Wir zeigen dir verschie­dene Möglich­keiten, um Kunden­be­wer­tungen zu erhalten. Such dir einfach die passenden Tipps für dein Unter­nehmen heraus und starte gleich damit, Bewer­tungen zu sammeln und damit dein Unter­nehmen zu pushen. Dabei brauchst du gar nicht Unmengen von Bewer­tungen, es reicht für den Anfang aus, wenn du 20–30 wirklich authen­ti­sche Bewer­tungen gene­rieren kannst.

#1 Bewer­tungen von Familie, Freunden oder Bekannten

Frage auf keinen Fall zu viele Menschen aus deinem engeren Kreis nach Bewer­tungen. Diese Bewer­tungen sind aber für den Start, bevor du unsere anderen Tipps befolgst, ein erster Anfang. Frage einfach 3 bis 4 Leute aus Deiner Familie oder dem Bekann­ten­kreis nach Bewer­tungen für dein Unter­nehmen. Alles, was über dieser Zahl liegt, ist dem Kunden gegenüber aber nicht mehr fair, denn eigent­lich geht es bei den Google Bewer­tungen ja um authen­ti­sches Feedback der Kunden.

#2 Zufrie­dene Kunden ansprechen

Fokus­siere Dich dabei unbedingt auf zufrie­dene Kunden, denn sonst läufst du Gefahr, negative Bewer­tungen zu erhalten. Natürlich sind negative Bewer­tungen kein Welt­un­ter­gang, bei wenigen Kunden­stimmen fallen diese aber enorm ins Gewicht. Viel­leicht bist du mit einigen deiner Kunden auf der gleichen Wellen­länge oder sogar freund­schaft­lich verbunden, da fällt es natürlich besonders leicht, nach Bewer­tungen für Dein Unter­nehmen zu fragen. Lasse den möglichen Kunden den Bewer­tungs­link zukommen, damit das Bewerten für sie so schnell und einfach wie möglich passieren kann. 

#3 Schaffe einen Anreiz für Google Bewertungen

Bewer­tungen schreiben ist ein Mehr­auf­wand, den viele Kunden wahr­schein­lich nicht so gerne auf sich nehmen. Deshalb ist es immer sinnvoll, dem Kunden für die Bewertung einen Gegenwert zum Beispiel in Form eines Gewinn­spiels zu bieten. Jeder, der eine Bewertung abgibt, hat bei dem Gewinn­spiel dann zum Beispiel die Möglich­keit, einen Gutschein zu gewinnen oder erhält eine Probe deiner Produkte oder was du sonst ohne große Verluste anbieten kannst. Besonders wenn Du ein kleines Unter­nehmen bist, malen sich Kunden eventuell sogar eine größere Gewinn­chance aus und nehmen noch lieber an der Aktion teil. Versuch’ es doch einfach mal.

#4 Produkt­tests oder kosten­freie Leistung anbieten

Wenn du deine Kunden nicht einfach im Sinne der Kalt­ak­quise nach Bewer­tungen fragen möchtest, kannst du Ihnen und auch Neukunden die Möglich­keit anbieten, deine Produkte kostenlos zu testen oder eine Dienst­leis­tung kostenlos in Anspruch zu nehmen. Danach kannst du die Teil­nehmer dann um eine Bewertung bitten, denn Sie konnten deine Produkte oder Dienst­leis­tung ja schließ­lich kostenlos testen. Das schafft Anreiz zum Bewerten.

#5 Bewer­tungs­link prominent platzieren

Ob im News­letter oder auf der eigenen Website – den Bewer­tungs­link solltest du immer gut sichtbar plat­zieren. Du kannst zum Beispiel einen nicht ganz so promi­nenten Call-to-action Button erstellen, über den Kunden ihre Bewer­tungen abgeben können. Auch wenn du hier wahr­schein­lich nicht so viele Kunden dazu animierst zu bewerten, wie mit einem Gewinn­spiel, ist die Möglich­keit trotzdem besser, als nichts zu tun.

Negative und unan­ge­brachte Google Bewer­tungen löschen lassen

Klar, negative Bewer­tungen sind ärgerlich und leider kannst du nicht jede von ihnen einfach löschen lassen, aber es gibt einige Fälle, in denen du handeln kannst. Nämlich bei Bewer­tungen, die nur darauf abzielen, dein Unter­nehmen schlecht zu reden ohne wirklich Hand und Fuß zu haben oder wenn unan­ge­mes­sene Ausdrücke benutzt werden und der Eintrag gegen die Google Richt­li­nien verstößt. 

So bean­tragst du die Löschung einer Google Bewertung

Selbst wenn du dir nicht sicher bist, ob ein Eintrag gegen die Google Richt­li­nien verstößt, solltest du ihn bei Google melden, denn du hast ja nichts zu verlieren, im Gegenteil, viel­leicht stimmt Google dir zu und der negative Eintrag wird entfernt.

Und ein letzter Tipp: Reagiere ange­messen auf Google Reviews

Leider ist es oft so, dass sich nur unzu­frie­dene Kunden dazu aufraffen, eine Bewertung zu hinter­lassen, weil sie ihrem Ärger Luft machen wollen. Aber auch auf solche Rück­mel­dungen solltest du als Unter­nehmen reagieren – natürlich ange­messen und in sach­li­chem Ton. Aber auch auf positive Bewer­tungen darfst du gerne antworten. Wir zeigen dir, worauf es ankommt

Wie kann man auf Google Bewer­tungen antworten?

Voraus­set­zung ist logi­scher­weise ein Google My Business Account. Du wirst von Google über neue Kommen­tare benach­rich­tigt und kannst auf jeden Eintrag indi­vi­duell antworten. Klicke dafür einfach auf Kunden­kreis und dann auf Rezen­sionen. Klick dann die Rezension an, auf die du antworten möchtest. Schreibe dann einfach Deine Antwort und klicke auf senden, fertig!

Richtig auf positive Bewer­tungen reagieren – so geht’s

Richtig auf negative Bewer­tungen reagieren

Fazit: Wie wichtig sind Google Bewertungen?

Google Bewer­tungen sollten nicht unter­schätzt werden. Die meisten Kunden schrecken vor Unter­nehmen mit schlechten Bewer­tungen zurück und würden eher bei gut bewer­teten Firmen kaufen. Deshalb solltest du auch aktiv Kunden­be­wer­tungen gene­rieren, indem du Bestands­kunden nach Feedback fragst, dem Kunden für Bewer­tungen einen Mehrwert bietest und den Bewer­tungs­pro­zess so einfach wie möglichst gestaltest. 

Bei unan­ge­mes­senen Reviews solltest du nicht davor zurück­schre­cken diese bei Google zu melden, denn auch Google möchte nicht, dass Unter­nehmen im Internet ohne Grund schlecht gemacht werden. 

Antworte sowohl auf positive wie auch negative Bewer­tungen, indem du sachlich bleibst, dem Kunden einen Mehrwert anbietest oder eine Problem­lö­sung vorschlägst. Nutze dafür aber auf keinen Fall vorge­fer­tigte, gene­ri­sche Antwortschreiben.

Eine Antwort

  1. Wir haben das viel einfacher gemacht. Wir haben für eine befreun­dete Pizzeria kleine Aufsteller auf jedem Tisch besorgt, auf welchen jeweils ein kleiner Flyer (Visi­ten­kar­ten­größe) war mit folgendem Hinweis: Auf einer Seite: Hat Dir heute irgendwas nicht gefallen (Service, Essen, Atmo­sphäre) bitte sage es uns.
    Du warst zufrieden? Wir würden uns über eine Bewertung auf eine der folgenden Portale freuen (Google, Tripod­visor, Facebook usw.)
    Die Folge: er hat seither knapp 200 orga­ni­sche Bewer­tungen auf Google erhalten, sämtliche Rankings in seinem Orts­ge­biet über­nommen, ist jeden Tag ausge­bucht (seit Corona etwas chao­ti­scher / anders) — aber es läuft.
    Da Google genau sieht wer wirklich vor Ort war und wer nicht, ist das die beste Möglich­keit ohne Gegen­leis­tung echte Bewer­tungen zu erhalten.

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