5 Content Marketing Fehler vermeiden

6 Minuten Lesezeit

Diese 5 Fehler stehen Ihrem Erfolg im Content Marketing im Weg

Sie haben viel Zeit in einen neuen Artikel für Ihre Seite oder die sozialen Netzwerke investiert und trotzdem klicken Nutzer nicht auf Ihre Beiträge und bei Facebook und Co. geht Ihr Post einfach unter? Dann haben Sie mit großer Wahrscheinlichkeit einzelne oder gleich mehrere Dinge falsch gemacht. Glauben Sie nicht? Dann kommen Ihnen die 5 häufigsten Fehler im Content Marketing sicher auch nicht bekannt vor. 

Wer doch auf Nummer sicher gehen möchte, liest nachfolgend, welche Fehler das sind und wie Sie diese beim nächsten Content Piece vermeiden können. Denn hochwertiger und vor allem erfolgreicher Content, der bei Ihren Kunden ankommt, sorgt langfristig für bessere Rankings, mehr Leads und damit für eine gesteigerte Bekanntheit Ihres Unternehmens.

1. Sie produzieren Content ohne Mehrwert für Ihre Zielgruppe

Ihnen fällt auf, dass Sie schon länger keinen Blogpost erstellt haben, und auch auf Social Media waren Sie kaum aktiv? Jetzt muss am besten schnell Content her, egal zu welchem Thema. Ein kurzer Text wird schon reichen, oder? Denken Sie lieber nochmal in Ruhe über den Inhalt nach. Content, der keinen Mehrwert für den Nutzer bietet, bringt nichts.

Besser: Machen Sie sich die Bedürfnisse und mögliche Fragen Ihrer Zielgruppe bewusst und erstellen Sie Texte, die potenzielle Kunden wirklich interessieren. Schauen Sie sich auch Ihre Mitbewerber an und versuchen Sie über Keywordrecherchen herauszufinden, was Nutzer zu einem bestimmten Thema noch interessieren könnte. Außerdem ist Storytelling eine gute Möglichkeit, um einen für Ihre Zielgruppe interessanten Zugang zu einem Thema zu finden und Ihre Inhalte emotionaler und fesselnder zu gestalten. So entsteht hochwertiger Content, der Ihre Zielgruppe abholt und Ihr einen Mehrwert bietet.

2. Der Content ist nicht ansprechend gestaltet

Content besteht nicht nur aus langen Fließtexten. Ihrer schon? Dann ändern Sie das möglichst bald. Sinnvolle Absätze und Überschriften helfen Ihren Lesern dabei, sich im Text zurechtzufinden und die Inhalte schnell zu verstehen. Aber auch Formate wie Tabellen und Bulletpoints brechen Textblöcke optisch auf und sind für den Leser besonders übersichtlich.

Neben den Textformaten gehören aber auch Medien wie Bilder, Videos oder Infografiken zum Content und sollten nicht vergessen werden. Dadurch können Sie zum Beispiel besonders komplizierte Sachverhalte erklären, Dinge veranschaulichen oder einfach den Text auflockern. Natürlich sollten alle verwendeten Bilder und Co. zum Inhalt passen und den Lesern einen Mehrwert bieten.

3. Sie vernachlässigen SEO

Content zu einem Thema zu erstellen, das niemanden interessiert, macht einfach keinen Sinn. Nutzen Sie deshalb die Möglichkeiten der Suchmaschinenoptimierung und erstellen Sie zuvor eine Keywordrecherche, bei der relevante Suchbegriffe und weitere interessante Aspekte zu einem Thema recherchiert werden können.

Durch die gezielte Optimierung von Content zu spezifischen Suchanfragen können Sie, wenn Sie weitere wichtige SEO-Faktoren wie zum Beispiel eine gute Seitenstruktur, Mobilfreundlichkeit und eine gute interne Verlinkung Ihrer Seiten beachten, Ihr Ranking in den Suchergebnissen verbessern und mehr Kunden auf Ihr Unternehmen aufmerksam machen. Verfallen Sie aber auf keinen Fall nach der überholten SEO-Strategie möglichst häufig das wichtige Keyword im Text unterzubringen. Solche Texte sind nicht lesbar und auch nicht mehr zeitgemäß, denn Google erkennt mittlerweile semantische Zusammenhänge und wird an den schlechten Nutzersignalen sofort erkennen, dass ein solcher Text keine Relevanz für Nutzer hat.

4. Sie vernachlässigen die Bewerbung neuer Inhalte

Wenn Sie nicht gerade ein großes und bekanntes Unternehmen sind, werden Leser auf Ihren neuen Content nicht so leicht aufmerksam. Nutzen Sie deshalb unbedingt die verschiedenen Möglichkeiten der Promotion Ihrer Inhalte: 

  • Social Media: Die sozialen Netzwerke sind eine gute Möglichkeit, Ihre Inhalte zu bewerben. Viele potenzielle Kunden können Ihre Inhalte lese, liken, mit anderen teilen und Ihr Unternehmen damit bekannter machen.
  • Paid Media: Über bezahlte Werbung über Google Ads Facebook Ads und Co. verbreiten Sie Ihren Content besonders effektiv an interessierte Leser.
  • Newsletter: Informieren Sie Ihre Kunden regelmäßig über ansprechende Newsletter über Neuigkeiten und neuen Inhalten auf Ihrer Seite.
  • Earned Media: Berichten bekannte und relevante Blogger über Ihre Inhalte, ist die Chance viel größer, dass Sie viele Nutzer mit Ihrem Content erreichen und mehr Kunden auf Ihr UNternehmen aufmerksam werden.

5. Sie vergessen das Monitoring Ihrer Inhalte

Nur wenn Sie den erstellten Content regelmäßig überwachen, wissen Sie, wie erfolgreich dieser ist. Schauen Sie sich dafür die organischen Besucher, die Rankings, die gesetzten Backlinks von externen Seiten und weitere wichtige Kennzahlen an. Stimmen die Zahlen noch nicht, kann es Sinn machen den Content weiter zu optimieren und zum Beispiel passende CTA-Buttons einzufügen, Info-Grafiken oder Bilder zu ergänzen und den Text zu erweitern.

So können Sie zum Beispiel auch herausfinden, welches Content Piece besonders gut performt und ähnliche Inhalte erstellen, um die Nutzer abzuholen und zu begeistern.

Fazit

Guter Content entsteht nicht einfach nebenbei. Es macht immer Sinn, sich zunächst eine Content Strategie zu überlegen und eventuell sogar einen Redaktionsplan zu erstellen. Achten Sie darauf, regelmäßig Inhalte zu erstellen, aber nie ohne Sinn und aus der Not heraus. Haben Sie zum Beispiel einen Corporate Blog, sollten Sie diesen auch regelmäßig pflegen und mit Inhalten füttern. Ansonsten ist dieser wertlos und nur unnötiger Zeitaufwand ohne Nutzen für Ihr Unternehmen.

Ansprechend gestaltete Texte, die immer auf Ihre Zielgruppe ausgerichtet sind und sich mit relevanten Suchanfragen beschäftigen, über die tatsächlich Traffic auf Ihre Seite gelangt, sind viel mehr Wert als schnell geschriebene Texte, die für Ihre Leser keine Relevanz besitzen.

Das Monitoring nach der Veröffentlichung der Inhalte sollte ebenfalls nicht vernachlässigt werden, da man aus den gewonnenen Daten hilfreiche Learnings für die Content Planung und Optimierung gewinnen kann

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