Website für Such­ma­schinen opti­mieren – warum SEO so wichtig ist und du deine Website opti­mieren solltest

Inhalts­übersicht

Die eigene Website für Such­ma­schinen zu opti­mieren, ist selbst für kleinere Unter­nehmen in den vergan­genen Jahren schwie­riger geworden. Schon lange geht es nicht mehr darum, Texte zu erstellen, die bestimmte Keywords in hoher Dichte enthalten, sondern darum, echten Mehrwert für die Leser zu schaffen. Das bedeutet, dass relevante Keywords gut recher­chiert, die Opti­mier­bar­keit einge­stuft und anschlie­ßend Texte geschrieben werden müssen – also mehr Zeit und Budget erfor­der­lich ist. 

Nicht immer können kleine Unter­nehmen die Kosten einer Online Marketing Agentur stemmen, weshalb erste Schritte für das Google Ranking oftmals selbst in die Hand genommen werden. Jeder braucht Sicht­bar­keit in Such­ma­schinen, denn die meisten Nutzer infor­mieren sich vor dem Kauf oder der Inan­spruch­nahme einer Dienst­leis­tung online über Unter­nehmen. Wenn auch Du Deine Website selbst opti­mieren möchtest oder eine gute Grundlage für die spätere Zusam­men­ar­beit mit einer Agentur schaffen willst, sind diese 7 SEO Tipps für Anfänger genau das Richtige für Dich!

Was ist SEO überhaupt?

Die Abkürzung SEO steht für Search Engine Opti­miz­a­tion, zu Deutsch Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung und gehört zu einer der wich­tigsten Maßnahmen im Online Marketing. Ziel von SEO ist es, die Sicht­bar­keit einer Website in den Such­ergeb­nissen zu erhöhen. Hierfür werden verschie­denen SEO-Maßnahmen genutzt, wie zum Beispiel die Content Opti­mie­rung und die tech­ni­sche Opti­mie­rung der Seite. Wichtig sind für die Opti­mie­rung für Such­ma­schinen soge­nannte Keywords, also Such­be­griffe, nach denen Nutzer im Internet suchen. Wird Deine Seite zu einem wichtigen Keyword nicht oder erst weit unten in den Such­ergeb­nissen (SERPs) bei Google und Co. gefunden, kommen poten­zi­elle Kunden nicht auf Deine Website. Es ist also wichtig, relevante Such­be­griffe zu kennen und einzelne Seiten für diese Keywords zu opti­mieren, damit diese besser im Internet gefunden werden. 

Es geht heute bei SEO aber nicht mehr nur darum, Inhalte für die Such­ma­schine zu erstellen. (Viel­leicht kennst Du noch diese grausigen SEO-Texte, die möglichst versteckt auf der Seite platziert wurden und vielfach ein und dasselbe Keyword enthielten.) Das soge­nannte Keyword-Spamming ist heute aber zum Glück nicht mehr nötig und schadet sogar dem Ranking. Denn: Google und anderen Such­ma­schinen ist es wichtig, dass Nutzer die passenden Inhalte zu ihrer Such­an­frage erhalten. Ein unle­ser­li­cher, veral­teter SEO-Text wird wohl kaum noch die Nutzer­inten­tion treffen. In Zeiten, in denen Google immer besser die Zusam­men­hänge von Texten versteht und auf Nutzer­si­gnale achtet, brauchst Du Content auf Deiner Website, der dem Nutzer einen Mehrwert bietet. 

Die wich­tigsten SEO Bereiche auf einen Blick:

Wichtige SEO KPI’s

Um den Erfolg der SEO-Maßnahmen zu messen, ist es sinnvoll, Leis­tungs­kenn­zahlen, auch Key Perfor­mance Indicator (KPI) fest­zu­legen. Wir zeigen Dir die wich­tigsten in der Übersicht.

Wichtige SEO KPIs

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SEO Regel #1: Sorge für Sicher­heit auf Deiner Website

Hast Du schon einmal von einem SSL-Zerti­fikat gehört? Ein SSL (Secure Socket Layer) Zerti­fikat dient dazu, dass der Daten­aus­tausch zwischen einem Server und einem darauf zugrei­fenden Computer abge­si­chert ist. Falls Du für Deine Website kein SSL-Zerti­fikat hast, erscheint folgende Meldung beim Aufruf der Seite:

Google legt einen großen Wert auf Sicher­heit, weshalb seit 2014 HTTPS als Ranking Faktor bestätigt wurde. Aber nicht nur für die Such­ma­schinen ist das Einhalten dieser Regel wichtig, denn auch Nutzer sehen eine SSL-Verschlüs­se­lung als selbst­ver­ständ­lich an. Stelle dir einfach selbst einmal die Frage: Wann hast Du eine Website aufge­rufen und hast weiter­ge­klickt, als eine Fehler­mel­dung kam? Vertraust Du dieser Seite? Viele Nutzer springen an dieser Stelle ab und besuchen eine Seite, die gesichert ist.

Um Deine Website für Such­ma­schinen zu opti­mieren, sorgst Du also zunächst dafür, dass sie auf HTTPS umge­stellt wird und vermei­dest dadurch den negativen Einfluss auf Rankings. Es wird sich sowohl für Deine SEO-Bemü­hungen als auch für eine geringere Absprung­rate der Nutzer lohnen!

SEO Regel #2: Gestalte Deine Website-URLs leserlich

Achte bei der Erstel­lung von Unter­seiten darauf, dass die URLs sowohl für Nutzer als auch Such­ma­schinen lesbar sind. Diese nennen sich dann “spre­chende URLs”. Das heißt, dass URLs kurz sein und genau das wieder­geben sollten, was der Nutzer auf der Seite erwartet. Eine SEO-freund­liche Struktur ist nicht nur für Menschen leichter lesbar, sondern sorgt auch dafür, dass der Google Crawler besser lesen kann, worum es auf der Seite geht.

Machen wir das an einem Beispiel deutlich:

Was meinst Du, um was es auf der Seite optimerch.de/suchmaschinenoptimierung/ geht? Genau, es geht um Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung. Auf onlineshop-xyz.de/schuhe/herrenschuhe findest Du sehr wahr­schein­lich Herren­schuhe. Was aber verbirgt sich hinter der URL onlineshop-xyz.de/2190uea/?productid=5678? Weder der Nutzer, noch Google kann einschätzen, worum es auf der Unter­seite geht — außer natürlich, die Seite erhält sehr viel Traffic.

Schaffe also für Google und den Nutzer diese Vorteile:

Kurz gesagt: Verwende Klein­schrei­bung und kurze URLs mit dem wich­tigsten Keyword (ohne Spamming!) und achte auf die Lesbar­keit. Verzichte auf Leer­zei­chen, Umlaute sowie Sonder­zei­chen — Unter­strich und Binde­strich kann Google dagegen mitt­ler­weile lesen. Und natürlich: Jede URL sollte es nur einmal geben. Sollte eine URL 2x entstehen, z.B. durch die unter­schied­liche Groß- und Klein­schrei­bung, entsteht Duplicate Content.

SEO Regel #3: Gestalte Deine Website nutzerfreundlich

Diese Regel betrifft vor allem die drei wichtigen Punkte Navi­ga­tion, Respon­sive Design und Content

Navi­ga­tion

Bei der Navi­ga­tion geht es darum, dass der Nutzer schnell versteht, wie er sich durch das Menü Deiner Website navi­gieren muss, um sein Ziel zu erreichen. Lasse Deine poten­zi­ellen Kunden nicht lange suchen. Sagen wir, Du möchtest Kontakt­an­fragen über Deine Website gene­rieren. Wie wäre es mit einem farblich hervor­ge­ho­benem Button im Menü mit der Hand­lungs­auf­for­de­rung “Jetzt kontak­tieren”? Dieser sticht hervor und der Nutzer sieht genau, wo er seine Anfrage stellen kann. 

Respon­sive Design

Im Zusam­men­hang zu SEO, aber auch generell zur Nutzung von Websites, ist es wichtig, dass Deine Website auch über Mobil­ge­räte optimal ausge­spielt wird. Nicht umsonst geht Google den Schritt zu “Mobile First” und unter­scheidet nicht mehr zwischen Desktop-Index und Mobile-Index. Für eine gute mobile Bedien­bar­keit solltest Du folgende Punkte beachten:

Teste Deine Website am besten mit dem Mobi­le­Friendly Tool von Google: https://search.google.com/test/mobile-friendly?hl=de

Content

Jede Unter­seite Deiner Website sollte inhalt­lich ausge­ar­beitet und über­sicht­lich struk­tu­riert sein. Such­ma­schinen legen einen großen Wert darauf, dass die Fragen, mit denen die Nutzer auf Deine Website kommen, beant­wortet werden. Setze Dich bei der Opti­mie­rung Deiner Website damit ausein­ander, welche Fragen Deine Besucher haben (könnten) und versuche diese so gut wie möglich zu beant­worten. Liefere einen Mehrwert und erläutere, worin der Vorteil liegt, Dein Produkt / Deine Dienst­leis­tung zu kaufen bzw. zu buchen. Warum sollte sich ein Nutzer für Dich entscheiden?

Deine Inhalte sollten dabei inhalt­lich stark und gleich­zeitig so struk­tu­riert sein, dass der Nutzer sie theo­re­tisch auch über­fliegen kann. Nutze kurze und knackige Über­schriften, Absätze und Zwischen­über­schriften, um dem Nutzer das Gefühl zu geben, dass er seine Antworten findet und hier richtig ist. 

Diese 4 Punkte sind für jede Unter­seite wichtig:

SEO Regel #4: Optimiere die Meta Angaben 

Wenn Du die ersten drei Regeln einge­halten hast, müssen noch zwei Dinge bear­beitet werden, die nicht direkt auf den Seiten Deiner Website sichtbar sind. Hierbei handelt es sich um die Meta Angaben, die sich in zwei Bereiche einteilen: Der Seiten­titel (Meta Title) und die dazu­ge­hö­rige Beschrei­bung (Meta Descrip­tion).

In unserem Beispiel siehst Du oben den Meta-Title in Blau. Dann folgt die ausführ­li­chere Meta-Descrip­tion. Damit das soge­nannte Google Snippet korrekt angezeigt wird, gibt es einiges zu beachten.

Wie sieht ein guter Meta-Title aus?

Was macht eine gute Meta-Descrip­tion aus?

Über das Backend Deines CMS kannst Du diese Daten oft sehr einfach eintragen. Wenn Du zum Beispiel Deine Website über WordPress betreibst, kannst Du das Plugin Yoast SEO herun­ter­laden. Nachdem Du dieses Plugin instal­liert und aktiviert hast, kannst Du auf die Bear­bei­tung einer Unter­seite gehen und im unteren Bereich unter “Yoast SEO” die Meta Angaben anpassen. 

Diese Meta Angaben sind dieje­nigen, die in den Such­ergeb­nis­seiten der Such­ma­schinen angezeigt werden. Damit kannst Du also bestimmen, welche Infor­ma­tionen dem Nutzer erscheinen, ohne dass er die Website besucht. Du möchtest noch mehr zum Thema wissen? Dann lese gerne hier weiter: Wie schreibe ich eine gute Meta Descrip­tion?

Kommuni­kation bringt Ver­änderung. Lust auf ein gutes Gespräch?

Welche Möglich­keiten hat dein Unter­nehmen im Bereich Online Marketing? Wie erreichst du deine Umsatz­ziele? Lass uns genau das heraus­finden und gemeinsam Großes schaffen. 

SEO Regel #5: Interne Links und Backlinks

Google liebt Verlin­kungen – sowohl interne als auch externe. Denn diese sorgen dafür, dass Google bewerten kann, wie stark und wertvoll Deine Website ist. Die ersten Verlin­kungen, die Website­be­treiber immer setzen (müssen), sind die Links der Navi­ga­tion, also des Menüs. Doch um Deine Website für Such­ma­schinen zu opti­mieren und dafür zu sorgen, dass die Crawler andere Unter­seiten finden, müssen sinnvolle interne Link­struk­turen geplant und umgesetzt werden.

Biete dem Nutzer weiter­füh­rende Links an, die Du am Besten direkt in die Texte einbaust (so wie wir es in diesem Artikel auch gemacht haben). Verzichte dabei unbedingt darauf, als Link-Text (“Ankertext”) Begriffe wie “hier”, “mehr lesen”, “Erfahren Sie mehr” zu verwenden. Denn der Ankertext ist auch ein Hinweis für den Crawler darauf, was ihn auf der anderen Seite erwartet. Mit “hier” kann der Crawler also nichts anfangen und dementspre­chend nichts bewerten.

Sorge dafür, dass alle Seiten innerhalb deiner Website verlinkt und dadurch für den Crawler auffindbar sind.

Aber auch soge­nannte Backlinks, also externe Links, sind wichtig, um die Autorität Deiner Website zu stärken und das Ranking zu verbes­sern. Bei der Opti­mie­rung für Such­ma­schinen spielen Backlinks also eine große Rolle. Sie können als Empfeh­lungen im Internet gesehen werden, die auf Deine Seite verweisen. Wichtig: Nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität der Backlinks ist entschei­dend. Backlinks von nicht vertrau­ens­wür­digen Seiten können Deiner Seite sogar schaden.

Wie gewinne ich Backlinks?

Wir zeigen Dir nach­fol­gend mögliche Backlink­quellen. Du möchtest noch genauer erfahren, wie Backlin­kaufbau funk­tio­niert? Dann besuche unseren Blog, auf dem wir die wich­tigsten Backlink­quellen detail­liert betrachten.

SEO Regel #6: Bilder richtig einfügen

Seiten, die nur Text enthalten, sind lang­weilig! Um deine Website für Such­ma­schinen zu opti­mieren, solltest du unbedingt Bilder verwenden. Denn dadurch halten sich die Nutzer viel lieber auf der Seite auf. Wahr­schein­lich kennst Du das selber: Du suchst nach Infor­ma­tionen und landest auf einer Seite, die nur Text enthält. Im schlimmsten Fall ist dieser nicht einmal geglie­dert und nutzt keine Listen, Bullet­points oder ähnliches. Da gehst du doch lieber auf eine andere Seite, die das über­sicht­li­cher macht und beispiels­weise auch mit Grafiken arbeitet, oder?

Auf diese 7 Punkte solltest Du beim Einfügen der Bilder achten:

Die Verwen­dung von demselben Bild auf mehreren Seiten ist aller­dings möglich. Wird ein Bild häufig einge­bettet, stuft Google dieses Bild als besonders relevant und wertvoll ein. Das einzig Wichtige hierbei ist, dass das Bild nur über eine einzige URL erreichbar ist. Lade das exakt gleiche Bild also nicht unter zwei Datei­namen hoch!

Außerdem solltest du dich mit Tools wie Pagespeed Insights von Google zum Stich­punkt Lade­zeiten bekannt machen. Darüber kannst du nach­schauen, welche Dinge du bei der Pagespeed Opti­mie­rung beachten musst.

SEO Regel #7: Grund­lagen tech­ni­sches SEO 

Unter anderem gehört zu diesen Grund­lagen, Fehler­seiten wie 404-Seiten zu beheben und die Inde­xie­rung und das Crawling Deiner Website zu steuern.

Fehler­seiten können durch Tools wie Screaming Frog (Free Version verfügbar) sehr leicht erkannt werden, da das Tool den Status­code jeder Seite anzeigt. Über dieses Tool kannst Du außerdem auch gleich­zeitig über­prüfen, ob Du Regel #5 einge­halten hast. Denn das Tool findet nur dieje­nigen Unter­seiten, die Google findet: Sollten also einige Deiner Seiten fehlen, sind diese intern noch nicht verlinkt!

Auch die Site-Abfrage (bei Google site:ihredomain.de eingeben) dient dazu, Fehler­seiten aufzu­de­cken. Gehe die Such­ergeb­nisse durch und leite alle Seiten, die eine Fehler­mel­dung zurück­geben, als 301 Redirect auf eine relevante Seite weiter. Seiten, die kaum Inhalte haben, sog. Zombie-Pages, solltest Du ebenfalls löschen oder mit rele­vanten Inhalten ergänzen.

Für die Inde­xier­bar­keit gilt, dass Du eine Robots.txt anlegst, in der Du verschie­denen Crawlern das Crawlen ermög­lichst oder aber verbie­test. Darüber kannst Du steuern, was Google tatsäch­lich sehen darf und was nicht. Melde Dich ebenfalls bei der Google Search Console an und reiche dort Deine Sitemap ein. Plugins wie das bereits genannte Yoast SEO stellen beispiels­weise auto­ma­tisch eine Sitemap zur Verfügung, dessen URL Du in der Search Console eintragen und einrei­chen kannst.

Wenn Du diese 7 Regeln einhältst, hast Du bereits eine sehr gute Grundlage für die Website­op­ti­mie­rung geschaffen.  Du blickst bei den ganzen Regeln zur Opti­mie­rung von Such­ma­schinen noch nicht so ganz durch? Dann helfen wir Dir als erfahrene SEO Agentur gerne weiter. Verein­bare doch gleich ein unver­bind­li­ches Bera­tungs­ge­spräch mit uns!

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