Website Optimierung für Suchmaschinen (7 Schritte)

Die eigene Website für Suchmaschinen zu optimieren, sodass sie für relevante Suchbegriffe (Keywords) bei Google und anderen Suchmaschinen gut gefunden wird, stellt viele Unternehmen vor Herausforderungen. Anders, als vor 10 Jahren noch, reicht es nicht mehr, einfach Texte zu schreiben, die viele sogenannte Keywords enthalten. Die Algorithmen der Suchmaschinen, die die Reihenfolge der Suchergebnisse bestimmen, werden immer intelligenter. Daher ist es jetzt besonders wichtig, wirklich nützliche Informationen mit echtem Mehrwert für die Besucher der Website anzubieten. Das erfordert eine sorgfältige Überlegung, für welche Keywords die eigene Website gefunden werden soll, wie die Texte entsprechend verbessert werden können und dass dafür mehr Zeit und Geld eingeplant werden muss.

Nicht immer können Unternehmen die Kosten einer Online Marketing Agentur stemmen, weshalb erste Schritte für das Google Ranking oftmals selbst in die Hand genommen werden. 

Jedes Unternehmen benötigt Sichtbarkeit in Suchmaschinen, denn die meisten Nutzer informieren sich vor dem Kauf oder der Anfrage einer Dienstleistung im Internet. Wenn auch du deine Website selbst optimieren möchtest oder eine gute Grundlage für die spätere Zusammenarbeit mit einer Agentur schaffen willst, sind diese 7 SEO Tipps für Anfänger genau das Richtige für dich!

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Eine kurze Definition: Was ist SEO überhaupt?

SEO steht für Search Engine Optimization (dt.: Suchmaschinenoptimierung) und ist eine zentrale Strategie im Online-Marketing. Das Hauptziel ist es, die eigene Website in den Suchergebnissen von Google und anderen Suchmaschinen weiter oben erscheinen zu lassen. Dafür ist es wichtig, die Website sowohl inhaltlich als auch technisch zu verbessern und auf relevante Keywords auszurichten. Wenn deine Website bei wichtigen Suchanfragen nicht gut platziert ist, finden potenzielle Kunden sie nicht. Daraus ergibt sich, dass du über deine Website keine Anfragen oder Käufer generieren kannst.

Früher ging es bei SEO hauptsächlich darum, Texte mit vielen Keywords zu füllen (Keyword Stuffing) – eine Praxis, die heute nicht mehr empfohlen wird, da Suchmaschinen wie Google Wert darauf legen, dass die Inhalte wirklich zu dem passen, wonach Nutzer suchen. Guter Inhalt, der den Lesern einen echten Mehrwert bietet, ist heute der Schlüssel zum Erfolg. 

Die wichtigsten SEO Bereiche auf einen Blick

  • Keywording: Die Recherche nach wichtigen Keywords ist die Grundlage für die anschließende Suchmaschinenoptimierung. Dabei sollte unbedingt die Suchintention des jeweiligen Keywords analysiert werden, denn nur so gelingt ein guter Text und eine darauf abgestimmte Landingpage.
  • OnPage-Optimierung: Die OnPage-Optimierung bezieht sich auf alles, was direkt auf deiner Website angepasst werden kann, damit Suchmaschinen sie besser auslesen und verstehen können. Dazu gehören z. B. die Optimierung der Meta-Daten, eine übersichtliche Seitenstruktur und eine starke interne Verlinkung.
  • OffPage-Optimierung: Offpage-SEO umfasst dagegen Maßnahmen außerhalb deiner eigenen Webseite, um deren Autorität (“Stärke”) und Sichtbarkeit zu verbessern. Dabei geht es darum, Links von anderen seriösen Websites zu erhalten, die auf deine Seite verweisen. Diese Links sind wie Empfehlungen, die der Suchmaschine zeigen, dass deine Seite vertrauenswürdig und relevant ist.
  • Content Optimierung: Hochwertige und leicht verständliche Inhalte, die die Suchanfrage möglichst umfassend beantworten, gefallen nicht nur dem Nutzer, sondern auch der Suchmaschine. Mit optimierten Inhalten (Texte, Grafiken etc.) bietest du das, wonach User suchen. Genau das ist für eine gute Platzierung wichtig.
  • Usability & Mobile SEO: Darunter versteht man die Bedienerfreundlichkeit einer Seite. Lädt die Seite schnell und ist sie auf Mobilgeräten gut lesbar? Ist die Überschriftenstruktur nachvollziehbar und erleichtert sie das Lesen? Gibt es „tote Links“, die auf Fehlerseiten führen und Nutzer frustrieren könnten? Eine leichte Bedienbarkeit sorgt dafür, dass Seitenbesucher Informationen schnell finden und ein positives Nutzererlebnis mit der Seite haben.
  • Technische Optimierung: Hierbei konzentriert sich die Optimierung auf die Verbesserung der Website-Technik, die beispielsweise das Crawling, den Pagespeed und das Indexieren betreffen. In unserem technischen SEO Guide erfährst du mehr zu diesem komplexen Thema.

Guide für Website Optimierung: Leitfaden mit 7 Schritten

Dieser Leitfaden führt dich durch 7 essenzielle Schritte, um deine Website für Suchmaschinen zu optimieren. Beachte bitte, dass dieser Guide für Einsteiger geschrieben ist, daher fangen wir mit Grundlagen an und gehen in ergänzenden Beiträgen ins Detail.

Schritt 0: Sorge für Sicherheit auf deiner Website

Fangen wir bei Null an: Hast du schon mal von einem SSL-Zertifikat gehört? Ein SSL (Secure Socket Layer) Zertifikat dient dazu, dass der Datenaustausch zwischen einem Server und einem darauf zugreifenden Computer abgesichert ist. Falls du für deine Website kein SSL-Zertifikat hast, wird den Nutzern folgende Meldung beim Aufruf der Seite gezeigt:

Websitesicherheit Screenshot

Google legt einen großen Wert auf Sicherheit, weshalb HTTPS 2014 als Ranking-Faktor bestätigt wurde. Nur für die Suchmaschinen ist das Einhalten dieser Regel wichtig, denn auch Nutzer sehen eine SSL-Verschlüsselung als selbstverständlich an. 

Stelle dir einfach selbst einmal die Frage: Wann hast du eine Website aufgerufen und hast weitergeklickt, als eine Fehlermeldung kam? Vertraust du dieser Seite? Viele Nutzer springen an dieser Stelle ab und besuchen eine Seite, die gesichert ist.

Um deine Website für Suchmaschinen zu optimieren, sorge zunächst dafür, dass sie auf HTTPS umgestellt wird und vermeide dadurch den negativen Einfluss auf Rankings und Absprungraten. Häufig kannst du diese Einstellung über dein Domain-Hosting einrichten und dort ein SSL-Zertifikat kaufen und zuweisen.

Schritt 1: Keyword- und Content-Strategie

Das A&O einer Websiteoptimierung für Suchmaschinen und somit das Fundament der SEO ist eine individuelle Strategie. Dazu gehört, dass du herausfinden musst, was und wie deine Nutzer suchen. Mache dir Gedanken zu folgenden Fragen:

  1. Wer ist deine Zielgruppe?
  2. Was suchen deine Nutzer?
  3. Welche Probleme haben sie und welche Lösungen bietest du an?
  4. Wonach suchen deine Nutzer? Nach Leistungen, Ratgeberartikeln oder Produkten?
  5. Welche Inhalte bevorzugen sie – Blogs, Videos, Grafiken?
  6. Für welche Suchbegriffe sind meine Wettbewerber gut platziert?

Diese 6 Fragen können dabei helfen, relevante Keywords zu ermitteln. Wenn du sie beantwortet hast, kannst du mit dem Keyword-Planer von Google das Interesse (Suchvolumen pro Monat) einsehen und entscheiden, ob es sinnvoll ist, diese Keywords zu optimieren.

Agentur-Tipp

Das Suchvolumen kann ein Kriterium zur Entscheidung für eine Optimierung sein, muss es aber nicht. Ein Keyword mit niedrigem Suchvolumen ist häufig leichter und schneller zu optimieren und kann im Hinblick auf die Intention auch ein größeres Potenzial bieten, dass der Nutzer tatsächlich eine Anfrage stellt.

Beispiel

Du hast einen Online Shop mit Schuhen nur für Frauen. Welches Keyword würdest du optimieren?

Viele würden im ersten Schritt sagen, “Schuhe” oder “Schuhe kaufen” ist das wichtigste Keyword. Optimierst du für “Schuhe”, ist das Suchvolumen sehr hoch, dafür aber auch der Wettbewerb entsprechend stark und außerdem triffst du deine Zielgruppe (nur Frauen!) damit gar nicht. Ein besseres Keyword ist also “Damenschuhe online kaufen”. Einfacher wird es, wenn du Farbe, Größe und Art des Schuhs miteinbeziehst. Je näher das Keyword an dem ist, was der Nutzer sucht und finden möchte, desto eher wird deine Seite gut platziert.

Schritt 2: Lesbarkeit der URLs

Achte bei der Erstellung von Unterseiten darauf, dass die URLs sowohl für Nutzer als auch Suchmaschinen lesbar sind. In SEO-Fachkreisen reden wir hier von sogenannten “sprechenden URLs”. Darunter fällt, dass URLs kurz sein und genau das wiedergeben sollten, was Nutzer auf der Seite erwarten. Eine SEO-freundliche Struktur ist nicht nur für Menschen leichter lesbar, sondern sorgt auch dafür, dass der Google Crawler besser erkennen kann, worum es auf der Seite geht.

Machen wir das an einem Beispiel deutlich: 

Worum geht es wohl auf der Seite optimerch.de/suchmaschinenoptimierung/? Genau, es geht um Suchmaschinenoptimierung. Auf onlineshop-xyz.de/schuhe/herrenschuhe findest du vermutlich Herrenschuhe. 

Was aber verbirgt sich hinter der URL onlineshop-xyz.de/2190uea/?productid=5678? Weder der Nutzer, noch Google können einschätzen, worum es auf der Unterseite geht.

Schaffe also für Google und den Nutzer diese Vorteile:

  1. Gib mit der URL zu erkennen, worum es auf der Seite geht.
  2. Nutzer klicken lieber (und eher) auf sprechende als kryptische Links.
  3. Wenn deine Website extern verlinkt wird, hast du das wichtige Keyword auch in der URL.
  4. Die URL wird in den Suchergebnissen angezeigt und die CTR erhöht, wenn der Nutzer erkennt, was er auf der Seite finden wird.
  5. Deine Seite ist sowohl optisch als auch technisch strukturiert

DO’s & DONT’s: Kurze URLs, leserliche Benennung, Kleinschreibung und ohne Spam – so wissen der Nutzer und Google, was sich hinter einer Seite verbirgt. Achte ebenfalls darauf, keine Leerzeichen, Umlaute und Sonderzeichen zu verwenden. 

Und natürlich: Jede URL sollte es nur einmal geben. Sollte eine URL 2x entstehen, z. B. durch die unterschiedliche Groß- und Kleinschreibung, entsteht Duplicate Content.

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Schritt 3: Nutzbarkeit auf verschiedenen Geräten

Für die Bewertung einer Website zieht Google Nutzersignale heran. Zu diesen Signalen gehört die Bedienbarkeit deiner Website auf Desktop, Mobile und Tablets. Die wichtigsten 3 Stellschrauben sind die Navigation, Responsive Design und Content.

Navigation

Bei der Navigation geht es darum, dass der Nutzer schnell versteht, wie er sich durch das Menü Ihrer Webseite navigieren muss, um sein Ziel zu erreichen. Lasse potenzielle Kunden nicht lange suchen. Möchtest du Kontaktanfragen über deine Seite generieren, empfiehlt sich ein farblich hervorgehobener Button im Menü. Dieser sticht hervor und der Nutzer sieht genau, wo er seine Anfrage stellen kann. 

Responsive Design

Im Zusammenhang zu SEO, aber auch generell bei der Nutzung von Websites, ist es wichtig, dass deine Website auch über Mobilgeräte optimal ausgespielt wird. Nicht umsonst geht Google den Schritt zu “Mobile First” und unterscheidet nicht mehr zwischen Desktop-Index und Mobile-Index. Für eine gute mobile Bedienbarkeit solltest du folgende Punkte beachten:

  • Schnelle Ladezeit
  • Leserliche Schriftgrößen und -farben
  • Gute Bedienbarkeit auf Touch-Bildschirmen
  • Keine Elemente zu nah beieinander platzieren

Teste Deine Website ganz einfach mit dem Mobile-Friendly-Tool von Google: https://search.google.com/test/mobile-friendly?hl=de

Content und Überschriftenstruktur

Jede Unterseite deiner Website sollte inhaltlich ausgearbeitet und übersichtlich strukturiert sein. Suchmaschinen legen großen Wert darauf, dass die Fragen, mit denen die Nutzer auf deine Website kommen, beantwortet werden. 

Alle Inhalte deiner Website sollten inhaltlich sinnvoll, gut formuliert und leicht verständlich (entsprechend der Zielgruppe) sein. Um dem Nutzer zu ermöglichen, deine Inhalte zu überfliegen, solltest du passende Überschriften, kurze Absätze und Zwischenüberschriften nutzen, um dem Nutzer dabei zu helfen, seine Antworten schnell zu finden.

Diese 4 Punkte sind für jede Unterseite wichtig:

  1. Konkrete Überschrift – worum geht es?
  2. Kurze, knackige Absätze mit Zwischenüberschriften. Die Absätze beantworten die Frage der Zwischenüberschrift bzw. gehen auf ihr Thema ein.
  3. Wichtige Stellen fett markieren, damit sie für den Leser hervorgehoben und leicht zu finden sind.
  4. Schreibe immer das Wichtigste zuerst. Weniger wichtige Inhalte oder sehr viele Details sollten erst später folgen.

Schritt 4: Optimiere deine Meta-Daten

Bei der Optimierung der Meta-Daten schauen wir uns zwei Angaben im Detail an: den Seitentitel (Meta-Title) und die dazugehörige Beschreibung (Meta-Description). 

Meta Description Weltreise

In dem Beispiel siehst du oben den Meta-Title in Blau. Dann folgt die ausführlichere Meta-Description. Damit dieses sogenannte Snippet korrekt angezeigt wird, gibt es einiges zu beachten.

Meta-Angaben sind ein kurzer Ausblick auf den Inhalt einer Seite in den Ergebnissen der Suchmaschinen. Über das Anklicken des Ergebnisses (Snippets) gelangen die Nutzer auf deine Website. Mit diesen Angaben kannst du also bestimmen, welche Informationen dem Nutzer erscheinen, ohne dass er die Webseite besucht. 

Wie sieht ein guter Meta-Title aus?

  • Der Titel besteht aus maximal 70 Zeichen.
  • Das wichtigste Keyword steht möglichst weit vorne.
  • Der Titel fasst die Inhalte der Website kurz und knapp zusammen und animiert den Nutzer zum Klicken.

Extra Tipp: Probiere auch Emojis oder bestimmte Symbole aus, die zu deinem Thema passen. Das kann für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgen.

Was macht eine gute Meta-Description aus?

  • Die Meta-Description besteht aus mindestens 80 und maximal 150 Zeichen. Ist sie länger, schneidet Google den Text ab.
  • Das Keyword sollte weit vorne stehen und wird wie in unserem Beispiel gefettet angezeigt.
  • Der Text sollte Lust auf den Besuch der Seite machen und die wichtigsten Informationen präsentieren.
  • Sonderzeichen wie Pfeile oder Emojis können auch hier die Aufmerksamkeit der User steigern. Übermäßiger Gebrauch kann aber auch im Inhalt ablenken.

Über das Backend deines Content-Management-Systems (CMS), beispielsweise WordPress, kannst du diese Daten oft sehr einfach eintragen. Wenn du deine Webseite über WordPress betreibst, kannst du das Plugin Yoast SEO herunterladen. Nachdem du dieses Plugin installiert und aktiviert hast, kannst du auf die Bearbeitung einer Unterseite gehen und im unteren Bereich unter “Yoast SEO” die Meta-Angaben anpassen. 

Schritt 5: Interne Verlinkungen und Backlinks

Google liebt qualitativ hochwertige Verlinkungen – sowohl interne als auch externe. Sie sorgen dafür, dass Google bewerten kann, wie stark und wertvoll deine Webseite ist. Die ersten und wichtigsten Verlinkungen, die Websitebetreiber immer setzen (müssen), sind die Links der Navigation, also des Menüs. Um deine Webseite für Suchmaschinen zu optimieren und dafür zu sorgen, dass die Crawler andere Unterseiten finden, müssen sinnvolle interne Linkstrukturen geplant und umgesetzt werden.

Biete dem Nutzer weiterführende Links an, die du am besten direkt in die Texte einbaust (so wie wir es in diesem Artikel auch gemacht haben). Verzichte dabei unbedingt darauf, als Link-Text (“Ankertext”) Begriffe wie “hier”, “mehr lesen”, “Erfahren Sie mehr” zu verwenden. Der Ankertext ist ein Hinweis für den Crawler darauf, was ihn auf der anderen Seite erwartet. Mit “hier” kann der Crawler also nichts anfangen und dementsprechend nichts bewerten.

Sorge dafür, dass alle Seiten innerhalb deiner Webseite verlinkt und dadurch für den Crawler auffindbar sind.

Backlinks, also externe Links, sind wichtig, um die Autorität deiner Webseite zu stärken und das Ranking zu verbessern. Bei der Optimierung für Suchmaschinen spielen Backlinks eine große Rolle. Sie können als Empfehlungen im Internet gesehen werden, die auf deine Seite verweisen. Wichtig: Nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität der Backlinks ist entscheidend. Backlinks von nicht vertrauenswürdigen Seiten können deiner Seite sogar schaden.

Wie gewinne ich gute Backlinks?

Wir geben dir nachfolgend einen groben Überblick über mögliche Backlinkquellen. Du möchtest noch genauer erfahren, wie Backlinkaufbau funktioniert? Dann besuche unseren Blog, auf dem wir die wichtigsten Backlinkquellen detailliert betrachten.

  • Webverzeichnisse
  • Foren
  • Blog Kommentare
  • Social Media
  • URL-Shortener
  • Blogverzeichnisse
  • Outreach
  • Frage & Antwort Portale

Schritt 6: Bilder und Grafiken nutzen

Seiten, die nur Text enthalten, sind langweilig! Um deine Webseite für Suchmaschinen zu optimieren, solltest du Bilder verwenden – vor allem, wenn für deine Nutzer, Produkte und Leistungen die Bildersuche wichtig ist. 

Bilder gliedern einen Text und liefern Nutzern schnell und einfach Informationen. Wahrscheinlich kennst du das selber: Du nutzt Google und landest auf einer Seite, die nur Text enthält. Im schlimmsten Fall ist dieser nicht einmal gegliedert und nutzt keine Listen, Tabellen, Infografiken oder Ähnliches. 

Diese Medien und Strukturen helfen nicht Nutzern dabei, deine Inhalte einfach und gut lesen zu können, sondern dienen auch der Auffindbarkeit deiner Seite. Damit sie in der Bilder-Suche auftauchen, solltest du auf einige Punkte achten. Content im Sinne von Bildern zu vermeiden.

Bilder SEO

Beachte diese 7 Punkte beim Einfügen von Bildern auf die Website (h4)

  • Ändere den Dateinamen in einen passenden Namen und verwende dabei keine Leerzeichen. Lade die Bilder nicht einfach mit dem generierten Namen deiner Kamera hoch.
  • Füge einen ALT-Text und eine Bildbeschreibung hinzu, die für den Nutzer erscheint, wenn das Bild nicht geladen werden kann. Für Nutzer, die sich Seiten vorlesen lassen, werden diese Texte vorgelesen. Nutze optional eine Bildunterschrift.
  • Achte darauf, dass du keine großen Bild- und Video-Dateien einfügst. Die Dateigröße sollte 300 KB nicht überschreiten. Größere Dateien sorgen für hohe Ladezeiten und führen so zu höheren Absprungraten, vor allem auf Mobilgeräten.
  • Bilder und Videos sollten auch über Mobilgeräte optimal zu sehen sein. Schaue dir deine Website in dieser Version an und passe Bilder und Videos entsprechend an.
  • Nutze gängige Dateiformate wie PNG, JPG oder GIF. Nutze vorzugsweise neuere Formate wie .webp und .avif.
  • Nimm Abstand von Stockfotos, da Google immer mehr Inhalte der Bilder erkennen und in Kontext setzen kann. Die Crawler erkennen also, dass sie dieses Bild schon unzählige Male auf anderen Seiten gesehen haben. Hier gilt ebenso wie für deinen Content: Einzigartigkeit ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal.
  • Die Einzigartigkeit gilt ebenso für Einmaligkeit: Lade jedes Bild nur einmal hoch, um Duplicate Content im Sinne von Bildern zu vermeiden.
Erfahre mehr über Bilder-SEO

Schritt 7: Grundlagen SEO-Technik

Technisches SEO ist ein essenzieller Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung. Das Ziel ist es, die Website so zu gestalten, dass Suchmaschinen sie leicht erfassen, interpretieren und indexieren können. Die technische Optimierung für SEO kann sehr komplex werden, weshalb wir in diesem Beitrag nicht zu tief ins Detail gehen und dir lediglich einen Überblick über die wichtigsten 4 Aufgaben verschaffen. 

Für Fortgeschrittene: In unserem ultimativen Guide für technisches SEO erfährst du mehr zum Thema.

Beheben von Fehlerseiten

Um deine Webseite für Suchmaschinen zu optimieren, müssen Fehlerseiten wie 404-Seiten behoben werden. Diese fehlerhaften Seiten kannst du durch Tools wie Screaming Frog (Free Version verfügbar) sehr leicht erkennen, da das Tool den Statuscode (404, 301 etc.) jeder Unterseite anzeigt. Über dieses Tool kann außerdem überprüft werden, ob du Schritt 5 – interne Verlinkungen – eingehalten hast. Screaming Frog findet nur die Unterseiten, die Google findet: Sollten also einige deiner Unterseiten fehlen, sind diese intern noch nicht verlinkt!

Indexierung und Crawling

Stelle sicher, dass deine Website für den Suchmaschinen-Crawler, der Websites durchsucht, auffindbar ist und nutze eine robots.txt, um den Crawler zu steuern. Diese Datei dient dazu, Suchmaschinen mitzuteilen, welche Seiten indexiert werden sollen. Mithilfe dieser Datei erkennen Bots, welche der Seiten in den Suchmaschinenergebnissen erscheinen sollen.

Melde dich bei der Google Search Console an und reiche dort deine Sitemap ein. Plugins wie das bereits genannte Yoast SEO stellen beispielsweise automatisch eine Sitemap zur Verfügung, dessen URL du in der Search Console eintragen und einreichen kannst.

Sitemap

301-Weiterleitungen einrichten

Solltest du Inhalte von einer Unterseite auf eine andere verschieben oder URLs umbenennen, müssen Weiterleitungen eingerichtet werden. Eine Umbenennung der URL sorgt im Regelfall dafür, dass die alte URL nicht mehr abrufbar ist, sodass eine 404-Meldung entsteht. Die alte URL sollte über einen 301-Redirect zur neuen URL führen. 

Die Site-Abfrage (bei Google site:deinedomain.de eingeben) kann dabei helfen, Fehlerseiten aufzudecken. Gehe die Suchergebnisse durch und leite alle Seiten, die eine Fehlermeldung zurückgeben, als 301 auf eine passende Seite weiter. Alternativ kannst du in der Google Search Console die Indexierung prüfen und die Seiten durchgehen, die als “Nicht gefunden (404)” überprüfen.

404-Fehler

Optimierung der Suchergebnis-Snippets

Neben der Optimierung der Meta-Daten, die der Nutzer in den Suchergebnissen sieht, spielen sogenannte Rich Snippets eine besondere Rolle für SEO. Ein Beispiel für Rich Snippets sind Bewertungssterne in den Suchergebnissen.

Rich Snippets

Diese werden mithilfe von strukturierten Daten (= Markierungen im Quellcode) für Suchmaschinen-Bots lesbar gemacht. Durch solche Elemente wird die Aufmerksamkeit von Nutzern auf das Ergebnis gelenkt. Weitere Beispiele und wie du Rich Snippets einsetzt, erfährst du in unserem entsprechenden Beitrag.

Was sind die wichtigsten SEO-Kennzahlen bei der Website Optimierung?

Um den Erfolg der SEO-Maßnahmen zu bewerten, können Leistungskennzahlen, auch Key Performance Indicator (KPI) genannt, herangezogen werden. Neben der reinen Platzierung (vor allem in den Top 10), gibt es drei weitere Daten, die das Ranking deiner Seite beeinflussen, weshalb du sie beobachten und optimieren solltest. 

Klickrate (CTR)

Die Klickrate, oder CTR (Click-Through-Rate), gibt das Verhältnis zwischen dem Klick auf dein Ergebnis und der Anzahl, wie häufig der Link in den Suchergebnissen angezeigt wird. Eine hohe CTR bedeutet, dass viele potenzielle Nutzer den Link interessant genug finden, um darauf zu klicken. Eine niedrige CTR bedeutet, dass dein Suchergebnis (Snippet) nicht den Erwartungen der Nutzer entspricht. Die CTR kannst du in der Google Search Console oder in deinem Google Analytics Konto einsehen.

Google Leistung
SEO-Relevanz der CTR

Die CTR zeigt, dass deine Seite oder dein Angebot relevant für bestimmte Suchanfragen ist. Hierbei ist die Optimierung der Meta-Daten wichtig, denn diese müssen Nutzer überzeugen, damit sie auf dein Suchergebnis klicken. Die Konzentration auf eine Optimierung der Klickrate für bestimmte Seiten ist erst sinnvoll, wenn sie für die relevanten Keywords in den Top 10 sind, da nur hier Klicks entstehen.

Absprungraten

Die Absprungrate oder Bounce-Rate zeigt dir den Prozentsatz der Besucher, die deine Website verlassen, nachdem sie nur eine Seite betrachtet haben, ohne weitere Aktionen durchzuführen. Die Absprungrate kann im Google Analytics Konto unter “Berichte” eingesehen werden, ist allerdings nicht in den Standard-Berichten enthalten. Anstelle dieses Wertes wird die Interaktionsrate angezeigt, die genau das Gegenstück zur Bounce-Rate ist. Sie gibt an, wie viel Prozent der (neuen) Nutzer mit der Seite interagiert haben. Je höher, desto besser.

Absrpungraten
SEO-Relevanz der Absprungrate

Die Bounce-Rate kann Einfluss darauf haben, wie Suchmaschinen die Qualität und Relevanz deiner Seite bewerten. Eine niedrigere Bounce-Rate weist darauf hin, dass deine Website für die Nutzer relevant ist und ihre Erwartungen erfüllt. Sollte sie sehr hoch sein, scheinen deine Nutzer nicht zu finden, was sie suchen. Diese Kennzahl liefert somit Signale für Nutzerzufriedenheit und beeinflusst dadurch das Ranking. Denn Google strebt danach, Nutzern nur die relevantesten und nützlichsten Ergebnisse zu liefern.

Organischer Traffic

Der organische Traffic zeigt dir, wie gut deine Website bei den Suchmaschinen abschneidet, da dieser Wert die Besucherzahl auf deiner Seite widerspiegelt. Die Anzahl des Gesamt-Traffics kannst du im Google Analytics Konto einsehen und den organischen Traffic herausfiltern. Dieser Wert sollte mit einer gut durchdachten SEO-Strategie ansteigen. Tools wie Analytics helfen dir dabei, sehr schnell festzustellen, dass etwas auf deiner Website nicht gut funktioniert. Sinkt der Traffic-Wert, werden vermutlich Rankings abgestürzt sein.

Organischer Traffic

Fazit zur Website Optimierung für Suchmaschinen

Das Optimieren einer Website für Suchmaschinen ist entscheidend für Unternehmen, um in den Google-Suchergebnissen besser sichtbar zu sein. Hierfür ist es wichtig, eine Strategie zu entwickeln, die auf gut recherchierten Keywords basiert, die Inhalte entsprechend anzupassen und sowohl inhaltliche als auch technische SEO-Aspekte zu berücksichtigen.

Wenn du diesen Leitfaden nutzt, schaffst du bereits eine sehr gute Grundlage für die Webseitenoptimierung. Du blickst bei den ganzen Regeln zur Optimierung von Suchmaschinen noch nicht so ganz durch? Dann helfen wir dir als erfahrene SEO-Agentur gerne weiter. Vereinbare doch gleich ein unverbindliches Beratungsgespräch mit uns!

Dieser Artikel wurde verfasst von:
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Sinem Cukurlu
Sinem hat sich seit 2018 auf Suchmaschinenoptimierung spezialisiert, wobei ihr besonderes Interesse den technischen Aspekten von SEO gilt. Sie besitzt eine tiefgreifende Leidenschaft dafür, die Mechanismen und Prozesse hinter Suchmaschinen zu verstehen. Sinem ist fasziniert davon zu erforschen, warum bestimmte Techniken funktionieren und andere nicht. Mit ihrem fundierten Fachwissen bietet sie spannende Einblicke in die Welt der Suchmaschinenoptimierung, die sowohl in einfachen Worten für Anfänger als auch im beliebten SEO-Fachchinesisch für fortgeschrittene Leser geeignet sind.
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Sinem hat sich seit 2018 auf Suchmaschinenoptimierung spezialisiert, wobei ihr besonderes Interesse den technischen Aspekten von SEO gilt. Sie besitzt eine tiefgreifende Leidenschaft dafür, die Mechanismen und Prozesse hinter Suchmaschinen zu verstehen. Sinem ist fasziniert davon zu erforschen, warum bestimmte Techniken funktionieren und andere nicht. Mit ihrem fundierten Fachwissen bietet sie spannende Einblicke in die Welt der Suchmaschinenoptimierung, die sowohl in einfachen Worten für Anfänger als auch im beliebten SEO-Fachchinesisch für fortgeschrittene Leser geeignet sind.
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