SEA Landing­page – 5 Tipps für eine erfolg­reiche Google Ads Zielseite

Inhalts­übersicht
Eine SEA Zielseite benötigst du, wenn du Werbe­an­zeigen bei Google schaltest. Die SEA Landing­page ist also die Zielseite, auf die die Nutzer gelangen, wenn sie auf eine Anzeige bei Google klicken. Entschei­dend für den Erfolg dieser Zielseite ist, dass der Nutzer sofort abgeholt und überzeugt wird. Dafür müssen die Inhalte so präzise wie möglich sein, müssen mit den Verspre­chungen im Snippet über­ein­stimmen und auch das Layout muss überzeugen. 

Ihre Anzeigen reprä­sen­tieren Ihre Produkte und Dienst­leis­tungen. Je rele­vanter und anspre­chender die Anzeigen für Ihre poten­zi­ellen Kunden sind, desto wahr­schein­li­cher erzielen Sie damit Umsätze.

Gefällt poten­zi­ellen Kunden nicht, was sie auf der Landing­page sehen, springen sie schnell wieder ab und suchen nach besseren Ergeb­nissen. Diese Entschei­dung treffen Nutzer innerhalb weniger Sekunden. Es gilt also: Mit deiner SEA Zielseite musst du sofort über­zeugen. Wir zeigen dir 5 Tipps, wie das klappt! 

Brauche ich für SEO und SEA eine eigene Zielseite? 

Wenn du Zeit und Ressourcen hast, ist es meist sinnvoll, einzelne Zielseite für SEA und SEO anzulegen. Einfach deshalb, weil hinter SEO-Seiten in der Regel eine andere Such­in­ten­tion steckt. Dabei geht es sehr oft um Infor­ma­ti­ons­ver­mitt­lung. Das heißt, Seiten für die orga­ni­sche Suche müssen deutlich umfang­rei­cher sein, damit sie erfolg­reich ranken und haben oft eine andere Ausrich­tung als SEA-Seiten. 

SEA Landing­pages verfolgen sehr oft eine kommer­zi­elle Absicht, Kunden, die auf diese Seiten klicken, sind meist schon sehr weit in der Customer Journey und inter­es­sieren sich für den Kauf von Produkten oder Dienst­leis­tungen. Klar, für Google Ads Kampagnen zahlen Webmaster ja auch Geld. Hier lohnt es sich besonders, die Kauf­ab­sicht in den Vorder­grund zu stellen. SEA-Seiten sind deshalb oft knapper gestaltet und kommen schon im Sicht­be­reich auf den Punkt. 

Es muss aber nicht immer eine eigene SEA-Seite angelegt werden. Überlege dir immer, was der Nutzer auf der Seite finden möchte. Dafür lohnt sich ein Blick auf Mitbe­werber, sowohl in der orga­ni­schen Suche, wie auch in der bezahlten. Dann kannst du entscheiden, ob zwei Seiten nötig sind. 

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5 Tipps für erfolg­reiche SEA-Ziel­seiten, die konvertieren 

Damit möglichst viele Nutzer auf deine Anzeige klicken und auf der Seite auch die gewünschte Aktion ausführen, es also zur Conver­sion kommt, gibt es einiges, was du beachten kannst. Wir zeigen dir Tipps aus unserer Erfahrung als SEA Agentur, die wir über die Jahre gesammelt haben und die sich immer wieder bewähren.

#1 Stelle relevante Inhalte bereit

Der Nutzer muss die Infor­ma­tionen finden, die er erwartet. Punkt. Stellst du diese nicht bereit, wirst du schnell merken, dass deine SEA-Seite nicht funk­tio­niert. Von dem Anzei­gen­text bis zur Zielseite muss alles stimmig sein. Das, was du im Anzei­gen­text versprichst, musst du auf der Landing­page halten. Es geht darum, leicht verständ­liche und möglichst kurze und prägnante Infor­ma­tionen bereitzustellen. 

Anzeige und Landing­page als stimmige Einheit

Hier in dem Anzei­gen­text siehst du, dass viele USPs bereits enthalten sind. Das Haupt-Keyword steht im Titel und in dem Text. Alle Inhalte sollten sich auch auf der SEA Landing­page wiederfinden. 

Und hier siehst du die zuge­hö­rige SEA-Zielseite, die alle Infor­ma­tionen über­sicht­lich bereit­stellt. Besonders wichtig: Im Sicht­be­reich finden Nutzer sofort die Möglich­keit, einen Maler über ein Formular zu beauf­tragen. Genau das war ja auch schon in der Anzeige verspro­chen worden. 

Zusätz­lich sorgen Trust-Elemente wie das TÜV-Siegel für mehr Vertrauen beim Kunden.

Inhalte auf der Zielseite – knapp aber ausrei­chend informativ

Für die Zielseite musst du dir genau überlegen, welche Such­in­ten­tion hinter einem Keyword steckt und was der Nutzer auf deiner Landing­page erwartet. Sucht er schon nach Produkten? Dann kannst du ihn auf eine bestehende Produkt­seite führen. Braucht er mehr Infor­ma­tionen, weil dein Produkt erklä­rungs­be­dürftig ist? Dann lohnt sich eine SEA Landing­page, die zusätz­liche Infor­ma­tionen bereithält. 

Im obigen Beispiel zeigt MyHammer dem Kunden sofort, wie sein Weg über den Anbieter aussieht. In 3 einfachen Schritten wird erklärt, wie die Ange­bots­an­frage abläuft. Der Kunden weiß sofort, ob das Angebot zu seinen Vorstel­lungen passt und kann es sofort dank des Auftrags­for­mu­lars auf der Seite in Anspruch nehmen.

#2 Schaffe Vertrauen 

Du kennst das sicher von dir selbst, wenn du auf eine Seite kommst und der kleinste Zweifel wird in dir geweckt, dass diese nicht vertrau­ens­würdig ist, verlässt du sie und schaust woanders weiter. Es ist deshalb ganz besonders wichtig, dass du auf der Landing­page Vertrauen aufbaust. Nur dann wird ein Besucher auch zur Conversion. 

Das sorgt für Vertrauen auf der Seite:

#3 Sorge für eine hohe Benutzerfreundlichkeit

Eine über­sicht­liche Seiten­ge­stal­tung und eine gute Funk­ti­ons­fä­hig­keit aller Elemente ist entschei­dend für den Erfolg deiner SEA-Kampagne. Der Nutzer sollte sich schnell zurecht finden und von den Infor­ma­tionen zur Conver­sion geführt werden. 

Dazu gehört natürlich zual­ler­erst, dass du das Ziel deiner Google Ads Anzeige kennst. Soll der Kunde ein Produkt kaufen, ein Kontakt­for­mular ausfüllen oder einen Download starten? Auf das Ziel hin musst du dann die SEA Zielseite opti­mieren, damit der Kunde schnell dahin gelangt, wo du ihn haben willst.

Das sorgt für eine gute Benutzerfreundlichkeit:

#4 Richte das Conver­sion-Tracking ein 

Du willst die Erfolge deiner SEA-Anzeige messen, also brauchst du Conver­sion-Tracking. Nur so siehst du, wie viele Nutzer konver­tieren und kannst den Erfolg der Anzeige und der SEA Landing­page bewerten. Google stellt dir eine Anleitung dafür bereit.

Achte darauf, die separate SEA-Zielseite auf “noindex” zu stellen, damit sie nicht in der orga­ni­schen Suche erscheint. Wenn du eine gemein­same SEO-SEA-seite hast, ist das natürlich nicht sinnvoll. Vermeide außerdem interne Verlin­kungen auf SEA-Seiten.

#5 Überwache und optimiere deine SEA-Kampagne im Google Ads Konto 

Hast du die oberen Tipps für die SEA Landing­page berück­sich­tigt, geht es daran, deine SEA Kampagnen regel­mäßig zu über­wa­chen und zu über­prüfen, wie Nutzern deine Zielseite gefällt. Dafür solltest du dir verschie­dene Ebenen von Conver­sion Rate bis Quali­täts­faktor anschauen.

Die Conver­sion Rate

Analy­siere die Conver­sion Rate regel­mäßig. So erkennst du, wie viele Conver­sions auf der LP passiert sind, kannst also auswerten, wie gut deine SEA LP bei den Nutzern ankommt. 

Tipp:

Die Conver­sion Rate gibt das Verhältnis zwischen Inter­ak­tion mit der Anzeige [Klicks] und tatsäch­lich statt­ge­fun­denen Conver­sions an [Anzahl Conver­sions : Anzahl Klicks = CVR].

Ist deine Conver­sion Rate sehr niedrig (kann natürlich von Branche zu Branche unter­schied­lich hoch sein), solltest du deine LP etwas genauer unter die Lupe nehmen: Ist zum Beispiel die Anzahl der Klicks sehr hoch, scheint das Interesse generell vorhanden zu sein – auf der LP gibt es aber viel­leicht Dinge, die die Nutzer davon abhalten, eine Conver­sion auszuführen.

Tipp:

Gehe selbst die gewünschten Hand­lungen auf deiner Seite durch und versuche so, mögliche Schwach­stellen zu ermitteln.

Der Quali­täts­faktor 

Der Quali­täts­faktor wird auf Keyword-Ebene angegeben. Diesen solltest du unbedingt im Auge behalten, denn du bekommst darüber einen Eindruck, ob Anzeige und Zielseite zusam­men­passen und zu der Such­in­ten­tion des Nutzers passen.  

Dabei wird der Faktor von 1 (gar nicht relevant) bis 10 (sehr relevant) angegeben. Er setzt sich aus drei wesent­li­chen Werten zusammen:

Die Absprung­rate

Die Absprung­rate kannst du im AdWords Konto einsehen, sofern du das Konto mit Google Analytics verknüpft hast.

Du kannst dir die Absprung­rate auf jeder Ebene ansehen (also Kampagnen‑, Anzeigengruppen‑, Keyword‑, & Anzeigen-Ebene). Klicke dazu auf Spalten anpassen → Google Analytics → Absprung­rate filtern.

Tipp:

Ein Absprung ist der Besuch einer einzigen Seite deiner Website. (Das solltest du bei der Bewertung einer hohen Absprung­rate berücksichtigen).

Die Absprung­rate wird berechnet aus den Besuchen einer einzigen Seite geteilt durch alle Sitzungen. Daraus ergibt sich der Prozent­satz aller Sitzungen auf deiner Website, bei denen Nutzer nur eine einzige Seite deiner Website besucht haben.

Eine hohe Absprung­rate ist schlecht, wenn die Conver­sion das Aufrufen mehrer Seiten voraus­setzt (z.B.im Bestell­pro­zess). Stellst du aber zum Beispiel auf einer Blogseite Infor­ma­tionen bereit, ist eine hohe Absprung­rate völlig normal, denn Nutzer suchen nur eine ganz bestimmte Infor­ma­tionen und springen wieder ab, sobald sie diese gefunden haben. 

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Fazit: erfolg­reiche SEA Landing­pages erstellen

Eine Landing­page für deine SEA Kampagnen zu bauen, ist keine Rake­ten­wis­sen­schaft, aber es lohnt sich, etwas Zeit in die Erstel­lung zu inves­tieren. Ganz zu Beginn solltest du dir immer überlegen, ob du für SEO und SEA eine eigene Zielseite brauchst, oder die Such­in­ten­tion ähnlich ist, sodass eine gemein­same Landing­page reicht. 

Dann geht es an die die Erstel­lung der Zielseite. Neben einer passenden Ziel­set­zung, zum Beispiel dem Gewinn von Leads oder Conver­sions, muss deine Seite vor allem auch inhalt­lich und technisch über­zeugen. Achte darauf, dass du deine SEA Seite auf das Haupt-Keyword opti­mierst, das auch schon im Anzei­gen­text vorkommen sollte. 

Stelle für Kunden klar heraus, welche Aktion du von ihm erwartest und führe ihn mit einem über­sicht­li­chen Layout, passenden CTAs und vertrau­ens­bil­denden Elementen zur gewünschten Inter­ak­tion mit deiner Landingpage.

Die Benut­zer­freund­lich­keit ist neben den Inhalten der Seite ebenfalls entschei­dend. Schnelle Lade­zeiten, ein anspre­chender Sicht­be­reich und passende CTAs sind hier entscheidend. 

Zu guter Letzt vergiss nicht, die Conver­sion Rate zu opti­mieren und zu über­wa­chen, den Quali­täts­faktor zu prüfen und auch die Absprung­rate im Blick zu behalten, besonders, wenn du einen Online-Shop betreibst.

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Quelle aller GIFs: https://giphy.com/

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