Wiki.

WDF*IDF Formel.

Was ist WDF*IDF im Bereich SEO?

Im Bereich der Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung soll eine WDF*IDF Analyse dabei helfen, die Relevanz des eigenen Contents im Verhältnis zu Inhalten anderer Websites zu berechnen. Man versucht also heraus­zu­finden, welche Keywords und dazu­ge­hö­rige Terme in einem Text als relevant einge­stuft werden können. Die Relevanz von Texten zu einem bestimmten Such­be­griff ist dabei ein Ranking­faktor. Ist ein Such­ergebnis zu einer Such­an­frage für den Nutzer nicht relevant, wird es ihm bei Google vermut­lich auch nicht angezeigt. 

In früheren SEO-Texten war vor allem die Keywor­d­dichte (Keyword Density) entschei­dend, nach der ein Keyword möglichst oft in einem Text vorkommen sollte und damit die Relevanz des Textes erhöhte. Lesbar und vor allem nutzer­freund­lich waren diese Texte dabei natürlich nicht. Mit dem Humming­bird Update von Google wurden solche Texte glück­li­cher­weise als veraltet erklärt, denn der Algo­rithmus erkennt seitdem den Inhalt eines Webdo­ku­ments und die Such­an­frage der Nutzer deutlich besser.

Damit ist es aber auch deutlich schwie­riger geworden, relevante Texte zu schreiben, die sich von der Konkur­renz abheben. Mit der WDF*IDF Formel sollen die am besten plat­zierten Websites auf das Verhältnis der enthal­tenen Begriffe unter­sucht und mit der eigenen Website vergli­chen werden. Ziel ist es, holis­ti­sche, also umfas­sende Inhalte zu kreieren, die die Konkur­renz ausste­chen können und für eine bessere Plat­zie­rung im Such­ma­schi­nen­ran­king sorgen

Was beinhaltet die WDF*IDF Formel?

Zwei Begriffe tauchen in der Formel auf: WDF und IDF. Was es damit genau auf sich hat, erklären wir nachfolgend.

Within Document Frequency (WDF)

Bei der WDF wird die relative Häufig­keit eines Keywords bzw. eines Terms in einem bestimmten Text­do­ku­ment berechnet. Anders als bei der Keywor­d­dichte wird ein Loga­rithmus ergänzt, wodurch neben der prozen­tualen Vertei­lung einzelner Wörter auch das Verhältnis aller Wörter im Text mit einbe­zogen wird. Die WDF Formel sieht zunächst so aus:

Inverse Document Frequency (IDF)

IDF setzt die Häufig­keit eines Keywords in einem bestimmten Text­do­ku­ment zu der Häufig­keit des gleiche Keywords in allen anderen bekannten Doku­menten ins Verhältnis. Auch hier wird wieder ein Loga­rithmus mit einbe­zogen. So sieht die Formel dann aus:

Beide Formeln werden dann mitein­ander multi­pli­ziert, um die relative Termge­wich­tung eines Text­do­ku­ments im Verhältnis zu allen Doku­menten im Korpus, die das gleiche Keyword enthalten, darzustellen.

Anwen­dungs­be­reiche für die WDF*IDF Analyse

Viele SEO-Tools bieten ein WDF*IDF Tool an, das für verschie­denste Bereiche genutzt werden kann. Nach­fol­gend stellen wir Ihnen die wich­tigsten Bereiche vor, in denen eine Opti­mie­rung durch die Analyse möglich ist:

Die Analyse bietet aber nur erste Anhalts­punkte. Im Vorder­grund der Texte sollte immer die Nutzer­freund­lich­keit und eine gute Lesbar­keit stehen. Außerdem gibt es für Google viele weitere Ranking­fak­toren, die die Plat­zie­rung der Ergeb­nisse beein­flussen. Dazu gehört zum Beispiel die Verweil­dauer der Nutzer auf der Seite und auch quali­tativ hoch­wer­tige Backlinks steigern die Autorität einer Website für Google. Achten Sie also darauf, dass Ihre Texte für den Nutzer geschrieben sind und Sie alle wichtigen SEO-Faktoren berücksichtigen.

Ohne Kommunikation gibts keine Veränderung. Lust auf ein gutes Gespräch?

Welche Möglichkeiten hat dein Unternehmen im Bereich Online Marketing? Wie erreichst du deine Umsatzziele? Lass uns genau das herausfinden und gemeinsam Großes schaffen.