Die 8 besten E‑Mail Marketing Tipps für erfolg­reiche Kampagnen.

Inhalts­übersicht

E‑Mail Marketing, ist das nicht sowas von überholt und Schnee von vorges­tern? Neee! E‑Mail Marketing gehört nach wie vor zu den Top-Vertriebs­ka­nälen und wird sowohl im B2C‑, wie auch im B2B-Bereich genutzt, um neue Kunden zu gewinnen. Laut dem Content Marketing Institute nutzen 87 % der B2B und 76 % der B2C Unter­nehmen E‑Mail Marketing, um neuen Content mit ihren Kunden zu teilen.

Der Knack­punkt ist nur: In den meisten Post­fä­chern stapeln sich die Mails und gewerb­lich verschickte Nach­richten gehen gerne mal unter. Es kommt also darauf an, dass deine E‑Mail aus der Vielzahl an Nach­richten heraus­sticht. Wie du das schaffst und was du noch über das E‑Mail Marketing wissen musst, zeigen wir dir jetzt.

Die 5 wich­tigsten Gründe für E‑Mail Marketing

#Tipp 1: Die Formalia: Double-Opt-In-Verfahren, Abmelde-Link und Co.

Am Anfang jeder E‑Mail Marketing Kampagne steht der E‑Mail Verteiler mit poten­zi­ellen Inter­es­senten. Hier ist es seit der Daten­schutz­ver­ord­nung von 2018 ratsam, die Zustim­mung der Personen einzu­holen. Das klappt mit dem soge­nannten Double-Opt-In-Verfahren. Der Empfänger muss zum einen bei der Angabe seiner persön­li­chen Daten mit einem Mausklick den Versand der Mail bestä­tigen und zusätz­lich über einen Link bestä­tigen, dass er die Mail erhalten möchte.

Im Anmel­de­for­mular sollten nur die wich­tigsten Daten abgefragt werden. Dazu gehören in der Regel nur der Name und die Mail­adresse des Empfän­gers.

Vergiss außerdem nicht das Einfügen eines Abmelde-Links in deinem News­letter. Der Abonnent sollte sich mit einem Klick wieder von deinem News­letter abmelden können.

Deine Mailings sollten außerdem immer ein Impressum enthalten. Dies ist nach § 5 des Tele­me­di­en­ge­setzes (TMG) erforderlich.

#Tipp 2: Eine Lust-auf-mehr-Betreff­zeile formulieren

Die Betreff­zeile entscheidet oft darüber, ob eine E‑Mail geöffnet wird oder nicht. Sie muss zur Ziel­gruppe und deinem Unter­nehmen passen und sollte anteasern, worum es in dem News­letter oder Mailing geht.

Nutze dafür nicht mehr als 50 Zeichen. Zu kurz sollte sie aber auch nicht sein. Hier gibt es nicht das eine Erfolgs­re­zept, was immer funk­tio­niert. Das hängt zum einen von deiner Ziel­gruppe aber auch der Branche ab, in der du tätig bist.

Gut zu funk­tio­nieren scheinen jedoch perso­na­li­sierte Betreff­zeilen. Achte darauf, Formu­lie­rungen zu vermeiden, die auf Spam hindeuten. Bei Betreff­zeilen wie “Schnell Geld verdienen” oder “Glück­wunsch, du hast einen Gutschein gewonnen” schlägt ziemlich wahr­schein­lich der Spam-Filter Alarm und deine Mail verschwindet im Spam-Ordner.

Tipp:

Nutze A/B Testings, um heraus­zu­finden, welche Betreff­zeile am besten funk­tio­niert. Du kannst Mails mit verschie­denen Betreff­zeilen an eine kleine Test­gruppe schicken und schauen, welcher E‑Mail Betreff am besten ankommt. Viele E‑Mail Tools bieten zudem die Möglich­keit, E‑Mails nach verschie­denen Para­me­tern A/B zu testen, um daraus quali­fi­zierte Ergeb­nisse für deine Kampagne abzuleiten.

Extra Tipp:

Versuche dich in deine Kunden hinein­zu­ver­setzen. Welche Betreff­zeile würde dich zum Öffnen der Mail verleiten? Und was würde dich abschre­cken? Es lohnt sich, auch News­letter der Konkur­renz im Blick zu behalten. Nicht, um Ideen zu klauen, sondern um Inspi­ra­tionen zu sammeln.

#Tipp 3: Passe den E‑Mail Inhalt an deine Ziel­gruppe an 

Bedenke bei der Konzep­tion deiner Mailings immer die verschie­denen Ziel­gruppen und Buyer Personas, die unter­schied­liche Inter­essen haben. Demnach sollte also auch der Inhalt deiner E‑Mails auf sie angepasst sein.

Verfasse News­letter und Mailings immer aus Kunden­sicht. Frage dich, was deine Kunden von deinen News­let­tern erwarten und welchen Mehrwert du ihnen liefern musst, damit sie die Mail öffnen.

Denkbare Formate sind Ratgeber, Video-Anlei­tungen, Blog-Artikel, Produkt­vor­stel­lungen, Infos über aktuelle Aktionen, ein Link zur Website oder weiteren Infos und vieles mehr.

Zum Ausspielen der richtigen Inhalte für deine Ziel­gruppe hilft dir zum Beispiel eine Marketing Auto­ma­tion Software wie HubSpot. Du kannst unter­schied­liche Empfän­ger­ver­teiler erstellen und mit unter­schied­li­chen Inhalten füttern. So erhält jede Ziel­gruppe pass­ge­naue Newsletter

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Welche Möglich­keiten hat dein Unter­nehmen im Bereich Online Marketing? Wie erreichst du deine Umsatz­ziele? Lass uns genau das heraus­finden und gemeinsam Großes schaffen. 

#Tipp 4: Punkte mit Persönlichkeit

Von der persön­li­chen Ansprache des Empfän­gers bis zur Verab­schie­dung als perso­na­li­sierter Absender – mit Persön­lich­keit punktest du in Mailings garan­tiert. Oder liest du lieber gene­ri­sche Mails, die nur mit “Sehr geehrte Damen und Herren” beginnen und mit dem Namen des Unter­neh­mens enden? Dachten wir uns 😉

Verwende für die Betreff­zeile und Begrüßung, wenn möglich, eine perso­na­li­sierte Ansprache. Opti­mi­zely (früher Episerver) fand im E‑Mail-Marketing Benchmark 2019 heraus, dass die durch­schnitt­liche Öffnungs­rate von Mails mit perso­na­li­sierter Betreff­zeile im Schnitt um 22 % höher lag, als ohne persön­li­chen Betreff.

Für den Absender sollte ein persön­li­cher Ansprech­partner genannt werden. Das wirkt persön­li­cher, als nur mit dem Namen des Unter­neh­mens zu unterschreiben.

#Tipp 5: Verwende über­zeu­gende Call-to-Actions

Der Call-to-Action (CTA) darf in keinem Mailing fehlen, denn du möchtest die Empfänger über den News­letter ja zu einer bestimmten Handlung auffor­dern. Das klappt über einen spre­chenden CTA. Egal, ob du den Empfänger auf deine Shopseite oder zum Download eines Leit­fa­dens führen möchtest – die Wahl des CTAs entscheidet darüber, ob ein Nutzer diesen anklickt oder die Mail schließt.

#Tipp 6: Achte auf ein klares Design – auch auf Mobilgeräten

Niemand nimmt sich sonder­lich viel Zeit, um E‑Mails zu lesen. Besonders häufig werden sie zudem auf Mobil­ge­räten wie dem Smart­phone oder dem Tablet geöffnet. Umso wichtiger also ein über­sicht­li­ches Design, das auf allen Geräten gut lesbar ist. 

Wenig Text und viele kurze Abschnitte sorgen für einen schnellen Überblick. Du kannst auch Zwischen­über­schriften nutzen oder einzelne Wörter fetten oder kursiv drucken, damit sie sofort ins Auge springen. 

Auch Bilder sind möglich, aller­dings verzögern Bilder die Lade­ge­schwin­dig­keit. Wenn deine E‑Mail aufgrund großer Bild­da­teien langsam lädt, verschicke sie lieber ohne Bild. Denn niemand wartet darauf, bis eine Mail endlich geöffnet werden kann. 

#Tipp 7: Wähle das richtige Timing 

Über den richtigen Versand­zeit­punkt von Mailings und News­let­tern wird rege disku­tiert. Es gibt keine einheit­liche Meinung, deshalb solltest du hier unbedingt A/B Tests nutzen.

Insgesamt lässt sich die Tendenz erkennen, dass Mails vor allem vormit­tags geöffnet werden. Zu den Wochen­tagen mit der höchsten Öffnungs­rate scheiden sich die Geister. Hier gilt: testen, testen, testen.

Neben dem Versand­zeit­punkt musst du dir auch über die Frequenz deines News­let­ters Gedanken machen. Wie oft willst du Kunden Neuig­keiten zuschi­cken? Zu viele Mailings nerven Kunden und Inter­es­senten, zu wenige binden sie nicht an dein Unternehmen.

Starte doch einfach mal eine Umfrage unter ausge­wählten Abon­nenten, wie oft sie gerne über News infor­miert werden möchten. Du kannst die Nutzer auch bei der Anmeldung zum Mailing selbst entscheiden lassen, zu welchen Themen sie Infor­ma­tionen und News erhalten wollen. 

Hier gibt es leider auch nicht die eine richtige Frequenz. Probiere es aus und behalte das Feedback deiner Ziel­gruppe im Blick.

#Tipp 8: Analy­siere die Perfor­mance anhand von Kennzahlen 

Dafür lohnt sich die Nutzung eines CRM-Tools, das wichtige Kenn­zahlen wie die Öffnungs­rate und die Klickrate bereitstellt.

Wichtige Kenn­zahlen im E‑Mail Marketing:

Wenn du diese Daten analy­sierst, bekommst du einen guten Eindruck vom Erfolg deiner Mailings oder News­letter. Deine Mail wird nicht zuge­stellt? Schaue dir an, ob es tech­ni­sche Probleme gibt. Die Nutzer öffnen deine Mail gar nicht erst? Über­ar­beite deinen Betreff und die Begrüßung. Die Klickrate lässt zu Wünschen übrig? Formu­liere neue CTAs oder verändere den Inhalt der Mailings. 

Am Ende gilt: Testen ist die halbe Miete! Nur über A/B Tests findest du heraus, wie deine Mailings oder News­letter bei deiner Ziel­gruppe ankommen und wo in deinem E‑Mail Marketing Verbes­se­rungs­be­darf besteht. 

Need help? Kontak­tiere uns gerne unver­bind­lich und wir sprechen mit dir über die richtige Marketingstrategie!

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