Arten von Anker­texten – wie entsteht ein natür­li­ches Linkprofil?

Inhalts­übersicht

Als Linktext (auch Ankertext genannt) wird ein Text bezeichnet, mit dem ein Linkziel verknüpft ist. Als klick­barer Teil eines Hyper­links wird dieser auf der Website – meist farblich abgehoben vom rest­li­chen Text – sichtbar. Mit der Entwick­lung von Google zu der größten und meist­ge­nutzten Such­ma­schine weltweit, entstand auch die Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Webseiten für besonders Google zu bestimmten Keywords zu opti­mieren. In diesem Zusam­men­hang wurden dann auch die Linktexte für SEOs inter­es­sant

Vor dem Google Penguin-Update 2012 war die soge­nannte harte Verlin­kung besonders beliebt, bei der der Linktext das Keyword des Ziel­textes enthielt, mit dem man schließ­lich gut ranken wollte. Diese Art der Linktexte nennt man auch Keyword-Links. Wollte man zum Beispiel einen Link zu einer Seite zum Thema Apfel­ku­chen setzen, wählte man für den Linktext dementspre­chend das Keyword Apfelkuchen. 

Verwenden Webmaster nur oder über­wie­gend Keyword-Links entsteht schnell ein unna­tür­li­ches Link­profil, das auch von Google Mitar­bei­tern schnell entdeckt wird und zur Abstra­fung der betref­fenden Webseite führen kann.

Nach dem Penguin-Update tole­rierte Google deutlich weniger Keyword-Links. Viele Seiten stürzten in der Plat­zie­rung bei Google drastisch ab und verloren viel Traffic.

Immer diese Pinguine…

Welche Arten von Linktexten gibt es?

Heute werden in der Regel vier Arten von Linktexten unterschieden:

Wie ist ein natür­li­ches Link­profil zusammengesetzt?

Heute ist es schwierig, eine pauschale Prozent­zahl für die Anzahl von Keyword-Links anzugeben, die ein Link­profil enthalten darf. Eine gesunde Mischung der Linktexte ist in jedem Fall sinnvoll, denn zu viele Keyword-Links sind für Google Mitar­beiter immer verdächtig und bergen das Risiko einer Abstra­fung der Seite und damit eines Absturzes des Rankings. 

Achte also bei dem Linkaufbau darauf, dass du nicht zu oft das Keyword als Linktext vorgibst, sondern auch Marken- und Domain­namen nutzt. Ein guter Tipp ist es auch, dem anderen Webmaster dies­be­züg­lich freie Hand zu lassen. Viele Webmaster denken bei der Wahl der Anker­texte nicht unbedingt sofort an SEO, sondern wählen die Texte passend zum Inhalt der Seite. So entsteht in der Regel auto­ma­tisch eine gute Mischung. Ziel des aktiven Linkauf­baus sollte immer die Ansprache der Ziel­gruppe sein und damit die Erhöhung des Traffics. Dafür müssen Linktexte sinnvoll gestaltet sein und im Kontext Sinn ergeben, das ist die erste Priorität. 

Außerdem ist es immer sinnvoll, die eigenen Linktexte und auch die deiner direkten Konkur­renz mit einem entspre­chenden SEO-Tool zu über­prüfen. Backlink­che­cker liefern bei einer Auswer­tung meist auch den Linktext mit. Einige Tools können Deine Linktexte auch auto­ma­tisch klas­si­fi­zieren und zeigen dir die Vertei­lung der Texte an. Eine solche Auswer­tung gibt dann Aufschluss darüber, wo du mit deinem Link­profil im Vergleich zu deinen Wett­be­wer­bern stehst. 

Wichtig: Linktexte werden von Branche zu Branche unter­schied­lich gesetzt. Man kann also keine pauschale Aussage darüber treffen, wie viele Money-Keyword-Links erlaubt sind. 

Du möchtest mehr über Backlinks erfahren? In unserem Blog­bei­trag erklären wir dir alles rund um die Bedeutung von Backlinks für die Suchmaschinenoptimierung

Quelle aller GIFs: https://giphy.com/

Eine Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.