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Black Hat SEO.

Was ist Black Hat SEO und woher kommt die Bezeichnung?

Wer sich mit SEO beschäf­tigt, hat sicher schon einmal von Black Hat SEO gehört. Die Bezeich­nung entstand in Anlehnung an Western­filme aus den USA, in denen der Bösewicht (oft ein Schurke) immer einen schwarzen Hut trug. Da es sich hierbei um den Bösewicht handelt, ist schon zu vermuten, dass es sich bei Black Hat SEO Methoden nicht unbedingt um saubere Opti­mie­rungs­maß­nahmen handelt. Und genau so ist es: Maßnahmen dieser Methode können zu Google Abstra­fungen bis hin zur kompletten Strei­chung aus dem Index führen. Dabei wird bewusst gegen die Richt­li­nien von Google oder anderen Such­ma­schinen verstoßen, um Rankin­g­er­geb­nisse für bestimmte Such­an­fragen zu verbes­sern. Explizite Vorgaben werden miss­achtet oder unter­wan­dert und enden oft in juris­tisch illegalen Praktiken und das nur, um Rankings unna­tür­lich zu stärken. Obwohl das der Fall ist, kommt es dennoch zur Verwen­dung von Black Hat SEO, da Such­ma­schinen in der Regel eine gewisse Zeit benötigen, um Regel­ver­stöße gegen die Google Richt­li­nien zu erkennen. Dem gegen­über­ge­stellt ist das White Hat SEO.

Top 10 Black Hat SEO Praktiken

Google gibt in seinen Richt­li­nien Webmas­tern einen guten Überblick darüber, welche Praktiken nicht ausgeübt werden sollten und bei Miss­ach­tung die Ergeb­nisse der Such­ma­schine negativ beein­flussen können. Diese Fehler solltest Du nicht begehen:

1. Spamming: Kommen­tare in Blogs, Nutzung von Blognetzwerken

2. Erstel­lung von Doorway-Seiten: Brücken­seiten werden mit Keywords gefüllt, erzielen gute Rankings und leiten auf die eigent­liche Zielseite weiter.

3. Links einkaufen: “China- oder Russen­links”, die für wenig Geld gekauft werden

4. Cloaking: Such­ma­schinen andere Webseite zeigen als den mensch­li­chen Nutzern

5. Unsicht­barer Text: Inhalte im Quelltext vortäu­schen, die der Besucher nicht sehen kann.

6. Keyword­s­tuf­fing: Webseite mit Schlüs­sel­be­griffen zu einem bestimmten Thema voll­stopfen, um Google zu sugge­rieren, dass die Seite für das Thema besonders relevant ist.

7. Link Farms: Mehr als 100 ausge­hende Links innerhalb einer Seite einer Website.

8. Spinning: Hierbei werden Texte mit einer Software so geändert, dass neue Inhalte entstehen sollen. Dabei führt das oft zu einer minder­wer­tigen Qualität, da kein neuer Text verfasst sondern Inhalte nur ausge­tauscht werden.

9. Negative SEO: Konkret gegen Konkur­renten vorgehen und mit Absicht zu versuchen, dass seine Webseite aus dem Index verschwindet, z. B. durch das Setzen von schlechten Links.

10. Hacking: Fremde Webseiten hacken, um (schlechte und viele) Links zu platzieren. 

Was ist wirklich illegal und warum wird es dennoch betrieben?

Gerade der letzte Punkt “Hacking” ist ein sehr großer Verstoß gegen die Google Richt­li­nien für Webmaster — aller­dings wird dabei auch ein tatsäch­li­ches Verbre­chen begangen! Warum diese Methoden angewandt werden, ist ganz einfach zu erklären: Black Hat SEO Methoden zeigen schnelle Erfolge — aber keine nach­hal­tigen. Per Gesetz ist die Nutzung von Black Hat SEO Maßnahmen nicht illegal, doch um hoch­wer­tige Such­ergeb­nisse auslie­fern zu können (was ja Googles oberstes Ziel ist), wird eine Seite, die mit Black Hat Maßnahmen optimiert wird, abge­straft. Daher sollte auf diese Praktiken verzichtet werden, denn wer riskiert schon gerne aus dem Google Index zu fliegen?

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