Link Juice

Linkjuice (Linkkraft) ist eine fiktive Maßeinheit die misst, wie viel Power ein Link innerhalb einer Webseite weitergibt und sie damit stärkt. Man kann sich Link Juice als eine Art Fluss mit verschiedenen Verzweigungen vorstellen:

Die Startseite einer Webseite verfügt über den meisten Link Juice, sie ist so zu sagen die Quelle des Flusses. Sie gibt Link Juice an die Unterseiten ab, die wiederum und geben einen Teil des Link Juices an weitere Nebenarme abgeben. Je mehr Verzweigungen entstehen, desto weniger stark ist der Link Juice. Für eine Webseite ist es wichtig, einen gleichmäßigen Fluss sicherzustellen und den Link Juice durch interne Verlinkungen sinnvoll zu verteilen.

Wie viel Link Juice eine Seite weitergibt ist abhängig von zwei Faktoren:

  1. Der Anzahl der Links, die die Seite insgesamt weitergibt
  2. Die Qualität des Links

Je mehr Links von einer Seite ausgehen, desto weniger Link Juice fließt für jede einzelne davon. Deshalb gilt nicht: Je mehr Links, desto besser. Für die Qualität des Links ist außerdem die Art, wie sie sich innerhalb der Website verteilen, entscheidend. Ein direkter Link von der Startseite ist hat immer mehr Linkkraft, als ein Link von einer Unterseite auf eine weitere Unterseite. Man spricht hier vom Konzept der Verknüpfungsstärke.

Linkjuice als SEO-Einflussfaktor

Die Verteilung und Steuerung von Link Juice auf einer Website ist ein wichtiger Vorgang zur Suchmaschinenoptimierung. Interne Links können strategisch gesetzt werden, um die Unterseiten zu stärken, die aus SEO-Perspektive am Wichtigsten sind. So kann sichergestellt werden, dass kein Link Juice an weniger relevante Seiten, wie zum Beispiel die AGBs oder das Impressum, “verschwendet” wird.

Als Digitalagentur mit langjähriger SEO-Expertise kann Optimerch Sie dabei unterstützen, zu analysieren, welche Unterseiten ihrer Webseite die höchste Relevanz für Ihre Buyer Persona und aus SEO-Sicht haben. Anschließend können wir dafür sorgen, durch gezielte interne Verlinkungen relevante Seiten zu stärken und Traffic dort zu steigern, wo schlussendlich Conversion entsteht.