Suchmaschinen-Alternativen zu Google

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Wie heise.de über ein Fachgespräch mit Wirtschafts- und Rechtsprofis Ende Februar berichtete, sieht das Kartellamt (noch) keine Probleme mit der Übermacht von Googles Suchmaschine. Und tatsächlich, es gibt zahlreiche Alternativen, die ebenfalls die Suche im Web erleichtern können – und sogar neue Suchaspekte hinzugeben.

Mittlerweile gibt es viele Suchmaschinen-Alternativen, die sich auf verschiedene Gesichtspunkte spezialisiert haben. So gibt es Suchmaschinen, die zum einen auf Datenschutz setzen und zum anderen ökologische Möglichkeiten bieten.

Auf Datenschutz spezialisierte Suchanbieter speichern die vom Benutzer eingegebenen Suchbegriffe nicht und setzen diese nicht dauerhaft mit ihm/ihr in Verbindung. Diese von Google und Facebook bekannte Praxis führt zur gefürchteten „Filter-Bubble“, wie Eli Pariser in einem TED ausführte – also der Verwendung der Daten zur Vorfilterung der Suchergebnisse, sodass nur noch vom User vermeintlich „gewollte“ Ergebnisse angezeigt werden und jegliche konträren Meinungen verschwinden. Ebenfalls setzen diese Suchmaschinen darauf, die Datenübertragung möglichst sicher zu gestalten, sodass Behörden erschwerten Zugriff auf die übertragenen Suchdaten erhalten. Hierzu gehören die Suchmaschinen https://duckduckgo.dehttps://qwant.comhttps://startpage.com

Diese Suchmaschinen überzeugen unter anderem dadurch, dass Cookies nur für eine mögliche Speicherung von Einstellungen – nicht aber zum Tracking des Benutzers -verwendet werden. Es werden keinerlei IP-Adressen oder Suchanfragen gespeichert und die Übertragung ist verschlüsselt.

Andere Suchmaschinen setzen darauf, das eingenommene Geld durch geschaltete Werbung nicht für den eigenen Profit des Betreibers zu verwenden, sondern dieses zu spenden. http://www.benefind.de zum Beispiel gibt dem Benutzer die Möglichkeit, eine oder mehrere Organisationen auszuwählen, an die der Erlös gespendet werden soll. Dieser Betreiber spendet ca. 70 % der Werbeeinnahmen an registrierte Organisationen. 

Sehr empfehlenswert ist die Suchmaschine eines Berliner Startups https://www.ecosia.org, die als Gimmick einen Zähler besitzt, der die Anzahl der durch die Suche geförderte Pflanzung von Bäumen innerhalb laufender Projekte (zur Zeit in Brasilien) angibt. 80 % der Einnahmen werden hier für die Wiederaufforstung eingesetzt. Alle Server dieser „alternativen“ Suchmaschinen werden CO2-neutral oder mit Ökostrom betrieben. Die Suche wird hier unter Verwendung einer der großen Suchmaschinen wie Google oder Yahoo durchgeführt.

Alle genannten Suchmaschinen sind in deutscher Sprache verfügbar.

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