Produkt­be­schrei­bungen erstellen, die verkaufen – die komplette Anleitung

Inhalts­übersicht

Ein Kunde landet auf deinem Online-Shop, stöbert auf deiner Seite durch die Kate­go­rien und klickt schließ­lich auf ein Produkt. Der entschei­dende Moment: Bietet deine Produkt­seite über­sicht­liche Infor­ma­tionen, ist gut struk­tu­riert und der Kunde findet alle wichtigen Infor­ma­tionen und mehr? Besser wäre es, denn Kunden sind online auf die Produkt­texte, Bilder und Videos ange­wiesen, weil sie deine Produkte nicht anfassen oder auspro­bieren können. 

Mit guten Produkt­be­schrei­bungen hilfst du Kunden auf den Produkt­seiten deines Online-Shops dabei, deine Produkte zu verstehen. Dabei kann ein infor­ma­tiver, ziel­grup­pen­ge­rechter Produkt­text den Unter­schied machen, ob ein Kunde von deinen Produkten überzeugt ist und diese am Ende auch kauft. Kurz gesagt: Produkt­be­schrei­bungen können die Conver­sions steigern. 

Wir zeigen dir, wie eine gute Produkt­be­schrei­bung aussieht, wie lang sie sein sollte, was alles in eine gute Produkt­be­schrei­bung gehört und gelungene Beispiele von Unter­nehmen, die du als Inspi­ra­tion nutzen kannst. 

Was ist eine Produkt­be­schrei­bung und warum darf sie in keinem Online-Shop fehlen? 

Produkt­be­schrei­bungen begegnen uns in Online-Shops, aber zum Beispiel auch auf verschie­denen Markt­plätzen wie Amazon oder Ebay. Die Texte sollen wichtige Infor­ma­tionen zum Produkt vermit­teln und dem Kunden alle wichtigen Produkt­de­tails liefern, um ihn zum Kauf anzuregen. 

Schlechte Produkt­be­schrei­bungen können im Umkehr­schluss das Gegenteil bewirken und Kunden abschrecken. 

Die wich­tigsten Eigen­schaften von guten Produkttexten:

Solltest du dir jetzt aber wirklich die Mühe machen, einzig­ar­tige Produkt­texte auf deinen Produkt­seiten zu erstellen, immerhin kostet das viel Zeit und Ressourcen? Die Antwortet lautet ja, auf jeden Fall, ganz sicher, unbedingt! Warum?

Lassen wir Zahlen sprechen!

Die Vorteile von guten Produktbeschreibungen:

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So erstellst du über­zeu­gende Produktbeschreibungen 

Produkt­be­schrei­bungen zu erstellen ist kein Hexenwerk. Trotzdem kannst du aber einiges Falsch machen. Damit das nicht passiert, führen wir dich Schritt-für-Schritt durch den Prozess – von der Ziel­grup­pen­de­fi­ni­tion bis zur Opti­mie­rung nach SEO-Kriterien. 

#1 Kenne deine Zielgruppe

Damit meinen wir nicht, dass du wissen solltest, ob dein Produkt eher für Männer oder Frauen geeignet ist. Du solltest dich intensiv mit deinen Ziel­kunden beschäf­tigen und soge­nannte Buyer Personas defi­nieren. Nur wenn du deine Kunden kennst, kannst du ihnen die richtigen Infor­ma­tionen bereit­stellen und findest das passende Wording in deinen Texten. 

Ein Beispiel: Du verkaufst erklä­rungs­be­dürf­tige Produkte, wie Handsägen, die kompli­zierter sind als ein einfaches weißes T‑Shirt. Es gibt bestimmt Kunden, die genau wissen, welche Säge die richtige ist. Aber einige benötigen zusätz­liche Infor­ma­tionen zum Produkt. Wie kann man jetzt aber beide Kunden best­mög­lich abholen?

Wie wäre es, wenn du neben deinen Produkten, gut sichtbar above the fold einen Ratgeber einbin­dest, der für deine Kunden alle nötigen Infos bereithält?

Mache dir bewusst, was deine Kunden sich wünschen, welche Infor­ma­tionen sie benötigen, wie sie ange­spro­chen werden wollen und wie du die Produkt­seite so über­sicht­lich wie möglich gestalten kannst. 

#2 Stelle Benefits, Produk­t­ei­gen­schaften und Nutzen deiner Produkte heraus

Das heißt jetzt nicht, dass du die Eigen­schaften deiner Produkte einfach aufzählen solltest. Zeige dem Kunden vielmehr, wie sie von diesen Benefits profi­tieren. Beispiel: Statt nur heraus­zu­stellen, dass deine Sneaker ein weiches Fußbett haben, kannst du schreiben, dass durch das weiche Fußbett der Trage­kom­fort erhöht wird und der Fuß auch bei längerem Tragen der Schuhe nicht schmerzt. 

Achte dabei auf eine anspre­chende und vor allem ziel­grup­pen­ge­rechte Wortwahl

Hier ein Beispiel für eine über­sicht­liche Produkt­be­schrei­bung: In der Auflis­tung finden sich wichtige Bestand­teile der Gewürz­mi­schung, darunter zeigen kleine Icons relevante Infor­ma­tionen zum Produkt, zum Beispiel, dass es vegan ist. Daneben werden in einem kurzen Text der Nutzen und die Beson­der­heiten der Gewürz­mi­schung erklärt. Weiter unten findet sich eine Auflis­tung der Zutaten.

Was gehört in eine Produktbeschreibung?

Wie lang sollte eine Produkt­be­schrei­bung sein?

Pauschal ist es schwer die Länge für einen Produkt­text fest­zu­legen. Wie so oft gilt hier, so lang wie nötig, so kurz wie möglich. Konzen­triere dich auf die wich­tigsten Aspekte deines Produkts und versuche, die Benefits und Eigen­schaften kurz und über­sicht­lich zu kommu­ni­zieren. 100 Wörter können dafür reichen, es kann aber auch sein, dass du mehr als 200 Wörter dafür benötigst, weil dein Produkt zum Beispiel besonders erklä­rungs­be­dürftig ist.

#3 Finde die passende Wortwahl 

Was deine Ziel­gruppe anspricht, hängt nicht nur von demo­gra­fi­schen Merkmalen wie dem Alter ab, sondern zum Beispiel auch von deinen Produkten. Verkaufst du Lifestyle Artikel wie stylische Hoodies kannst du im Wording sicher lockerer und inspi­ra­tiver sein, als wenn du zum Beispiel medi­zi­ni­sche Produkte verkaufst.
Achte unbedingt darauf, dass die Wortwahl und Formu­lie­rungen in deinen Produkt­texten zum rest­li­chen Wording auf deiner Website passt. Duzt du deine Kunden im Online-Shop, solltest du das auch in den Beschrei­bungen deiner Produkte tun.

Beispiel: True Fruits setzt für die Produkt­be­schrei­bungen zum Beispiel auf Humor und Wort­spiele. Die Ziel­gruppe wird jünger sein und die Marke ist bekannt für ihre lustigen Sprüche auf den Flaschen. So macht diese Kunden­an­sprache auch im Produkt­text Sinn.

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Welche Möglich­keiten hat dein Unter­nehmen im Bereich Online Marketing? Wie erreichst du deine Umsatz­ziele? Lass uns genau das heraus­finden und gemeinsam Großes schaffen. 

#4 Sorge für ein über­sicht­li­ches Layout

Kennst du diese Produkt­texte, die ewig lang sind und nur aus einem Block Text bestehen? Sprechen dich solche Texte an? Wahr­schein­lich eher nicht. 

Arbeite deshalb in deiner Beschrei­bung mit Bullet­points, Absätzen, Wort­fet­tungen, Icons usw. So sorgst du dafür, dass der Kunde den Text schnell scannen kann und alle wichtigen Infor­ma­tionen sofort im Blick hat. 

#5 Optimiere deine Texte nach SEO-Kriterien

Produkt­be­schrei­bungen sind nicht nur für den Kunden, sondern auch für SEO relevant. Ob auf Markt­plätzen wie Amazon oder für die Google-Suche – mit rele­vanten Keywords (Such­be­griffen) in der Produkt­be­schrei­bung kannst du mit deiner Produkt­seite weiter oben in den Such­ergeb­nissen erscheinen. 

Finde zunächst heraus, wonach deine Ziel­gruppe sucht. Dafür kannst du zum Beispiel Keyword-Tools wie den Keyword-Planer von Google nutzen, dir Fragen rund um ein Thema bei answerthepublic.com anschauen oder einen Such­be­griff in die Google-Suche eingeben und weitere zum Thema relevante Keywords finden. 

Diese Keywords solltest du, wenn möglich, in die verschie­denen Elemente deiner Produkt­be­schrei­bung einbauen:

Achtung:

Baue nicht um jeden Preis Keywords in deine Texte ein. Im Vorder­grund steht immer die Lesbar­keit und Verständ­lich­keit für den Kunden. Viele der rele­vanten Such­be­griffe verwen­dest du sicher schon ganz auto­ma­tisch. Um deinen Text aber gezielt für die Such­ma­schine zu opti­mieren, kannst du wichtige Begriffe zusätz­lich einbinden.

#6 Baue Vertrauen durch Social Proof oder weiteren Beson­der­heiten deiner Marke auf

Dein Produkt wurde von Stiftung Warentest als “gut” befunden, wurde ausge­zeichnet, hat besonders viele positive Bewer­tungen, deine Marke spendet einen Teil des Kauf­preises an wohl­tä­tige Zwecke? Zeig es deinen Kunden.

Kaufst du nicht auch viel lieber bei Unter­nehmen, bei denen du dich gut aufge­hoben fühlst und deren Produkte schon viele andere Kunden überzeugt haben? Dann geht es dir wie vielen anderen Menschen auch. 

Du kannst auf deinen Produkt­seiten positive Kunden­stimmen und Bewer­tungen unter­bringen, auf Auszeich­nungen hinweisen, Zerti­fi­kate als Icons einbauen und und und.

Es versteht sich dabei aber von selbst, dass du Bewer­tungen und Co. nicht faken solltest, selbst wenn du von deinen Produkten überzeugt bist. 

#7 Denke neben Text auch an hoch­wer­tige Bilder und Videos

Produkt­texte sind super, um die wich­tigsten Eigen­schaften deiner Produkte heraus­zu­stellen und auch die Benefits deines Unter­neh­mens anzu­preisen. Denk aber daran, dass dein Kunde deine Produkte online nicht anfassen kann. Mit Produkt­bil­dern, Produkt­vi­deos, erklä­renden Grafiken und Co. kannst du das Produkt für deinen Kunden erlebbar machen

Wie oft kaufst du Produkte, die kein oder nur ein schlecht zu erken­nendes Produkt­bild auf der Seite haben? Genau, deshalb sorge für quali­tativ hoch­wer­tige Produkt­bilder und ‑videos. Ideal sind auch Bilder und Videos, die dein Produkt in Aktion zeigen oder in der passenden Umgebung. 

Statt nur die Vinyl­dielen zu zeigen, setzt dieser Online-Shop auf Lifestyle-Bilder, die den Boden in verschie­denen Wohn­räumen zeigen. So kann sich der Kunde besser vorstellen, wie der verlegte Boden aussehen könnte. 

Fazit: So erstellst du Produkt­be­schrei­bungen, die verkaufen

Produkt­be­schrei­bungen können für deinen Kunden den Unter­schied machen, ob er ein Produkt kauft oder nicht. Verzichte deshalb nicht auf sie. Natürlich kostet es Zeit, einzig­ar­tige Produkt­texte zu schreiben, aber du profi­tierst davon. Mit der Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung schaffst du es sogar, dass deine Produkt­seiten bei Google weit oben auftau­chen und Kunden auch über die Such­ergeb­nisse auf dich aufmerksam werden. Gleiches gilt zum Beispiel für den Markt­platz Amazon mit Amazon SEO. 

Achte darauf, dass du dem Kunden mit deiner Produkt­be­schrei­bung alle wichtigen Infor­ma­tionen bietet, alle rele­vanten Fragen beant­wor­test, ziel­grup­pen­ge­recht schreibst und auch beim Layout auf eine über­sicht­liche Struktur und schnelle Scann­bar­keit der Produkt­texte achtest, indem du zum Beispiel Bullet­points oder Icons verwendest.

Am Ende sind es aber nicht nur die Produkt­texte, die die Kauf­ent­schei­dung beein­flussen. Auch Social Proof zum Beispiel in Form von positiven Bewer­tungen und hoch­wer­tige Bilder und Videos über­zeugen Kunden. 

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