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Lesbarkeitsindex – so nutzt du ihn für ein höheres Google-Ranking

Was sagt der Lesbarkeitsindex eines Textes aus? Beim Lesbarkeitsindex handelt es sich um die Beurteilung und Gewichtung der Lesbarkeit von Texten. Der Lesbarkeitsindex, auch Flesch Reading Ease genannt, geht davon aus, dass kürzere Wörter und Sätze für eine höhere Verständlichkeit beim Leser sorgen. Du willst lernen, wie du das beim Verfassen deiner Texte beachtest? Kein Problem! Wir zeigen dir, wie sich der Lesbarkeitsindex zusammensetzt und wie wichtig er für die Suchmaschinenoptimierung ist. 

Aufgepasst: Der Lesbarkeitsindex wird auch Readability Score genannt.

Inhaltsübersicht

Die Formeln und Kriterien des Lesbarkeitsindex

Der Flash Reading Ease ergibt sich aus der Ermittlung des Flesch-Grad. Der Flesch-Grad ist ein numerischer Wert zwischen 0 und 100. Dabei steht 0 für einen sehr schwer lesbaren Text und 100 für einen leicht lesbaren Text. Da der Flesch Reading Index auf die englische Sprache ausgelegt ist und englische Wörter meist kürzer als deutsche Wörter sind, ist eine Anpassung an die deutsche Sprache erforderlich.

Wie wird der Flesch Reading Ease ermittelt?

Damit die Lesbarkeit von Texten verglichen werden kann, berechnen wir den Flesch Reading Ease mithilfe einer Formel. Die Formel basiert auf zwei Werten:

Average Number of Syllables per Word gibt die durchschnittliche Silbenanzahl pro Wort an und wird aus der Gesamtzahl an Silben im gesamten Text geteilt durch die Wörteranzahl berechnet. Average Sentence Length ist die durchschnittliche Satzlänge und ergibt sich aus der Wortanzahl im Text geteilt durch die Satzanzahl.

Eine Übersicht der einzelnen Lesbarkeitsstufen basierend auf dem Flesch-Grad:

Flesch-Grad

Lesbarkeit

Textsorte oder Zielgruppe

0-30

sehr schwer

Akademiker

40-60

schwer

Zeitungsartikel, Berichte

60-70

mittelschwer

13 bis 15-jährige Schüler

70-80

gut

(Bedienungs)anleitungen

80-90

sehr gut

Comic oder Werbetext

90-100

leicht

11-jährige Schüler

Was hat der Lesbarkeitsindex mit SEO am Hut?

Du fragst dich bestimmt, welche Rolle der Readability Score bei der Suchmaschinenoptimierung spielt oder ob er überhaupt Einfluss auf das Google Ranking hat. Hier findest du die Antworten!

Bisher ist bekannt, dass Faktoren wie Keywords, Headlines und Backlinks das Ranking einer Seite in den Googlesuchergebnissen beeinflussen. Aber inwiefern der Lesbarkeitsindex eines Textes dafür relevant ist, wissen wir nicht genau. Trotzdem ist eins klar: Texte, die einen höheren Lesbarkeitsindex aufweisen, ranken besser als Texte mit einem niedrigeren Lesbarkeitsindex. Warum ist das so? Ganz einfach. Ein Text, der verständlich geschrieben ist und somit gut lesbar ist, lässt Nutzer länger auf einer Seite verweilen. Ist ein Text vollgepackt mit endlosen Sätzen, Füllwörtern und komplizierten Fachbegriffen, sind Nutzer schnell abgeschreckt und verlassen die Seite. Eine hohe Nutzerfreundlichkeit sorgt für eine höhere Verweildauer auf der Seite. Die Absprungrate ist niedriger und das fällt Google auf. Dementsprechend stehen leicht lesbare Texte in den Suchergebnissen weiter oben als Texte mit einer schlechteren Lesbarkeit.

Absprungrate – was ist das?

Die Absprungrate ist ein Prozentsatz, der aus den Absprüngen von einer Seite bestimmt wird. Als Absprung wird der Besuch einer einzigen Seite auf Ihrer Website bezeichnet. Für Google ist der Absprung eine Sitzung, bei der nur eine Anfrage an den Google Analytics-Server ausgelöst wird. Der Besuch einer einzigen Seite geteilt durch alle Sitzungen auf Ihrer Website ergibt die Absprungrate.

Beispiel: Auf deiner Website gibt es 10 Sitzungen. Der Nutzer verweilt bei 6 von den 10 Sitzungen auf einer einzigen Seite deiner Website und verlässt anschließend wieder die Domain. Bei den restlichen 4 Sitzungen schaut sich der Nutzer mehr als eine Seite an. Dieses Beispiel weist eine Absprungrate von 60% auf, da sich 60% der Sitzungen auf eine einzelne Seite beziehen.

Muss ein Text für jeden gut verständlich sein?

Grundsätzlich gilt: Nein, muss er nicht. Wenn dein Text auf eine bestimmte Zielgruppe ausgerichtet ist, muss er hauptsächlich für Personen deiner Zielgruppe gut lesbar sein. Eine Doktorarbeit muss nicht für einen Grundschüler verständlich sein. 

Aber Achtung: Eine hohe Lesbarkeit wirkt sich positiv auf das Ranking deiner Website bei Google aus. Es ist also egal, wer deine Zielgruppe ist, wenn der Text allgemein eine hohe Lesbarkeit hat und somit gut platziert ist. Wir empfehlen dir, den Flesch Reading Ease deines Textes so weit wie möglich nach oben zu bringen. Wie das geht? Das zeigen dir unsere Tipps:

10 Tipps, um deinen Lesbarkeitsindex zu verbessern

Die Lesbarkeit deiner Texte kannst du ganz leicht mit Tools online analysieren. Fleschindex ist ein kostenloses Tool, welches deinen Text hinsichtlich der Lesbarkeit testet. Beachte, dass die Ergebnisse von kostenlosen Online-Tools nicht immer ohne Fehler ausfallen. Die Ergebnisse liefern dir eine ungefähre Einschätzung der Lesbarkeit deines Textes.

Fazit

Der Lesbarkeitsindex ist ein sinnvolles Werkzeug, welches ergänzend zu anderen SEO-Aspekten, hinzugezogen werden sollte. Umso höher die Lesbarkeit der Texte auf einer Seite sind, desto nutzerfreundlicher wird sie. Auch wenn sich Google bisher nicht dazu geäußert hat, sprechen die hohen Rankings von leicht lesbaren Texten für sich. Berücksichtige unsere Tipps und profitiere selbst von den Ergebnissen!

Deine Frage wurde noch nicht geklärt oder du bist jetzt bereit, deine Website in den Google-Rankings ganz nach oben zu bringen? Dann zögere nicht und kontaktiere uns für mehr Informationen und eine individuelle Beratung. Gemeinsam bringen wir deine Website auf Platz 1 bei Google! Für weitere Informationen zum Thema Suchmaschinenoptimierung oder Suchmaschinenwerbung besuche unseren Blog.

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