Arbeiten im Home Office – mit unseren Tipps bist Du auch am eigenen Schreibtisch produktiv

6 Minuten Lesezeit

Wenn der Weg ins Büro nur eine Jogging-Hosenlänge entfernt ist

Du wurdest wegen der Corona-Krise von Deinem Chef auch ins Home Office geschickt und musst alle Arbeiten jetzt von Deinem privaten Schreibtisch aus erledigen? Du träumst bereits davon, in Jogginghose mit der kalten Pizza vom Vortag am PC zu sitzen, Deine Katze auf dem Schoß und die Lieblingsmusik bis zum Anschlag aufgedreht? Dann ist unser Blogbeitrag Deine Rettung. Wir zeigen Dir, wie Du trotz Wohlfühlatmosphäre zuhause produktiv arbeitest – von Tipps zur Selbstdisziplin bis hin zu nützlicher Software.

Zu Hause produktiv und kreativ sein? Klar, das geht!

Selbstreflexion ist angesagt.
Arbeite ich zu Hause genauso produktiv wie im Büro? Lasse ich mich leichter ablenken? Bin ich meinem Vorgesetzten gegenüber fair und liefere wahrheitsgemäßen Report über meine geleistete Arbeit ab?

Sei ehrlich, die Antwort lautet hier oft: Nein. 

Angestellte, die die meiste Zeit im Büro, umgeben von Vorgesetzten und Kollegen arbeiten, arbeiten unter Aufsicht produktiver, lassen sich weniger ablenken und können durch die vor Ort-Arbeit das geleistet nicht schön reden. Aber keine Sorge: Home Office kann man lernen, wenn man es denn will.

Folgender Tweet schwirrt derzeit durch das Netz:

Recht hat er! Wenn das Aufstehen geschafft ist, hast Du die größte Hürde eigentlich schon genommen!

Mit diesen Tipps bist Du zuhause fast so produktiv wie im Office

#1: Stehe zu der gleichen Zeit auf, wie sonst auch immer 

Warum? Nutze die Zeit, die Du nicht in der Bahn sitzt, Dein Auto durch den Stau schiebst oder Dich an der Ampel tummelst.

Nachrichten lesen oder hören, in Ruhe frühstücken und mal den Kaffee genießen, statt diesen wie sonst hektisch herunter zu kippen. Mach Dir Gedanken um Deine Mittagspausenplanung! Schaffst Du es in Deiner Pause, Dir ein Mittagessen zu kochen und mit dem Hund rauszugehen? Nein? Dann hast Du morgens die Möglichkeit, einige Dinge vorzubereiten.

#2:In normaler Kleidung arbeitet es sich leichter 

Die Verführung ist groß! Bademantel über die Schlafsachen und ab an den Schreibtisch. Spätestens wenn der DHL-Mann klingelt oder Du zum Video Call angerufen wirst, wirst Du merken, dass das keine gute Idee war. Zieh Dir normale Kleidung an – klar, gegen eine Jogginghose ist nichts einzuwenden – bedenke einfach bei Deiner morgendlich Kleiderwahl: “Wenn ich jetzt einen Video-Call habe, will ich, dass mich meine Umwelt so sieht?“

#3: Vermeide unnötiges Aufstehen und Verlassen des Arbeitsplatzes

Bereite Deinen Tisch wie in der Firma vor. Kleiner Snack, etwas zu Trinken – mehr ist für die gute Stimmung und die Arbeitsmoral gar nicht nötig. Klar, jeder Gang macht Schlank, aber wenn Du dabei jedes Mal zum Kühlschrank wanderst, geht die Rechnung nicht auf. 😉 Und: Finger weg von der Wasch- und Spülmaschine. Diese Arbeiten können bis zum Feierabend warten.

#4:Vernachlässige nicht Deine innerbetrieblichen sozialen Kontakte

Wenn Dir der Plausch an der Kaffeemaschine mit den Kollegen fehlt, ruf sie einfach kurz an. Jeden Tag 5 Minuten mit den Kollegen sprechen, mit denen Du sonst 8 Stunden aufeinander hockst, sollte definitiv drin sein und lässt Dich nicht vereinsamen. Es ist auch erlaubt, zwischendurch der Katze, die neben Dir auf der Fensterbank in der Sonne liegt, das Bäuchlein zu kraulen oder dem Hund ein Leckerchen zu geben.

Mit der richtigen Technik wird vieles einfacher

#5: Ist alles, was Du für die tägliche Arbeit brauchst, digital verfügbar?

Denn wer trotz Home Office alle zwei Tage ins Büro fahren muss, um einen Ordner zu holen, mindert seine Produktivität. Viele Unternehmen arbeiten noch mit lokalen Servern, auf die sich Mitarbeiter mittels VPN-Tunnel einwählen müssen. Sowas geht in den seltenes Fällen lange gut.

Irgendwann ist Stau im Tunnel, zu viele Kollegen wollen von auswärts rein. Rettungsgasse? Fehlanzeige. Up- und Downloads dauern ewig, Dateien öffnen sich im Schneckentempo und im Hintergrund lacht der Firmen-Admin über den alten AOL-Werbespot mit Boris Becker der fragt: “Bin ich da schon drin oder was?”.

Die Lösung? Ab in die Cloud. Externe Dienstleistungsunternehmen mit großen Rechenzentren sorgen dafür, dass so etwas nicht passiert! Am Besten werden auch direkt Cloud-Lösungen für das Dokumenten-Management genutzt, dann entfällt der lästige Anruf beim Kollegen: “Geh’ mal bitte aus der Liste raus, ich muss da was eintragen…!”.

#6: Früh aufstehen, Kaffee kochen und anziehen…

schön und gut. Aber wie steigert das die Produktivität? Tracking-Software ist das Zauberwort. Digitale Stempeluhren, mit denen Du Deine Arbeitszeit aufzeichnest und einzelne Arbeitsschritte und Aufgaben dokumentierst, zeigen Dir jeden Tag, was Du tatsächlich geschafft hast. Auch das abarbeiten von eigenen und Team-Listen hilft, den Tag zu gestalten. 

Häkchen setzen oder eine Aufgabe durchzustreichen, bietet Dir viele kleine Erfolgserlebnisse am Tag. Bei größeren abgearbeitet To Do’s darfst Du Dich auch ruhig mal selbst loben und Deinen Erfolg via Chat und Co. mit Deinen Kollegen teilen. 😀

Lass andere daran teilhaben, was du tagsüber geleistet hast!

#7: Team-Calls

Zoom, Skype, Hangouts und was der Markt noch so an Services hergibt, um sich digital zu vernetzen – nutze die Macht des (Video-) Calls! Tägliche Meetings, in denen die Wichtigsten Dinge besprochen und gemeinsam abgearbeitet werden, helfen dabei, die Tagesaufgaben zu priorisieren.

#8: Ticket-Tools

Erstelle für Dich und Deine Kollegen Tickets mit Aufgaben. Hinterlasse dort Notizen und Informationen zum aktuellen Status, damit alle im Bilde sind. Behalte keine Information zu Kunden und Produktionstatus für Dich, sondern teile sie mit allen.Das Ziel ist es, möglichst so transparent zu arbeiten, dass im Zweifel immer jemand kurzfristig Deine Arbeit übernehmen kann, denn auch im Home Office kann man krank werden.

Du Hast noch mehr Tipps um die Produktivität zu steigern? Dann Hinterlass uns gerne einen Kommentar!

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