Google Shopping: So struk­tu­rierst Du Deine Kampagnen sinnvoll!

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Du nutzt bereits Shopping Anzeigen um Deine Produkte online zu bewerben? Aber du bekommst nicht den richtigen Traffic, die Kosten sind zu hoch oder die Anzahl der erzielten Verkäufe entspricht nicht deinen Vorstel­lungen? Ganz klar, jetzt sollte es an die Opti­mie­rung Deiner Shopping Kampagnen gehen! 

Damit du dich aber nicht in den zahl­rei­chen Opti­mie­rungs­mög­lich­keiten verlierst, fokus­sieren wir uns in diesem Beitrag lediglich auf einen besonders effek­tiven Hebel. 

Richtig: Die Kampagnenstruktur!

Aus diesen Gründen solltest du eine Kampa­gnen­struktur anlegen

Eine gut überlegte und idea­ler­weise an den eigenen Shop ange­passte Struktur ist ausschlag­ge­bend für den Erfolg einer Kampagne. Denn nur so hast du die Möglich­keit deine Kampagnen ziel­füh­rend auszu­werten und zu opti­mieren. Aber warum?

Nun stell dir vor, du hättest einen Shop mit vielen verschie­denen Produkten, die alle beworben werden sollen. Um das zu erreichen legst du eine Anzei­gen­gruppe an, die eben all diese Produkte beinhaltet. Das klingt zunächst unkom­pli­ziert, doch damit hast du dir bereits jetzt einiges an Opti­mie­rungs­po­ten­zial genommen.

So kannst du getätigte Such­an­fragen nicht auf einzelne Produkte oder Produkt­gruppen zurück­führen und gege­be­nen­falls elimi­nieren. Denn schließt du einen Such­be­griff innerhalb der Anzei­gen­gruppe aus, ist das für alle enthal­tenen Produkte gültig. 

Du merkst, sich im Vorfeld Gedanken über die Struk­tu­rie­rung der eigenen Kampagnen zu machen, ist durchaus sinnvoll. 

Dazu bieten dir wohl­über­legte Struk­turen folgende Vorteile:

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Die Strategie: Shopping Kampagnen nach Such­an­fragen strukturieren

Bei der Struk­tu­rie­rung von Shopping Kampagnen gibt es natürlich keine Univer­sal­lö­sung, denn wie heißt es so schön: Viele Wege führen nach Rom. Doch wir wollen dir nun eine Strategie zeigen, mit der du über­teu­erten Traffic mini­mieren und dein Budget wesent­lich effek­tiver einsetzen kannst. 

Dazu clustern wir die Google Shopping Kampagnen nach den folgenden drei Arten von Such­be­griffen und legen für jeden Such­be­griffs-Typen eine eigene Kampagne an und bewerben darin jeweils das gleiche Sortiment.

#1 Nutze Kampagnen-Prioritäten

Durch die Strategie haben wir nun für jeden Such­be­griffs-Typen eine eigene Kampagne angelegt. Das bedeutet, wir haben insgesamt drei Kampagnen, die das exakt gleiche Produkt­sor­ti­ment bewerben. Aber wir möchten natürlich, dass je nach Über­ein­stim­mungs­grad der Such­an­frage, nur eine der Kampagnen in die Auktion geht. Um das zu erreichen, solltest du deinen Kampagnen eine Priorität zuweisen. Dabei kannst du zwischen hoch, mittel und niedrig auswählen. 

Doch welche Kampagne sollte welche Priorität erhalten?

Es scheint logisch, dass die Kampagne mit den gene­ri­schen Such­be­griffen eine niedrige Priorität zuge­wiesen bekommen sollte, schließ­lich sind die Such­an­fragen noch sehr allgemein und weit entfernt von einer Kauf­ab­sicht. Aber Achtung: im Gegenteil solltest du der gene­ri­schen Kampagne die höchste Priorität zuweisen! Andern­falls würdest du sonst das Traffic-Volumen gleich zu Beginn verrin­gern und so verhin­dern, dass relevante Such­an­fragen in unsere ausge­klü­gelte Struktur einlaufen.

#2 Erstelle Listen mit Negativ-Keywords

Du hast den Kampagnen nun jeweils eine Priorität zuge­wiesen. Im nächsten Schritt geht es darum sicher­zu­stellen, dass auch nur der gewünschte Traffic in die dafür vorge­se­hene Kampagne einläuft. Und das machst du am besten mit Listen, die auszu­schlie­ßende Keywords enthalten. 

So soll die gene­ri­sche Kampagne nur bei allge­meinen Such­an­fragen in die Auktion gehen. Damit das gewähr­leistet ist, musst du alle Such­be­griffe zur Marke und Produkt­spe­zi­fi­ka­tionen aus dieser Kampagne ausschließen. In der Brand Kampagne schließt du nun alle spezi­fi­schen Such­be­griffe aus, denn diese sind natürlich einzig und allein für die spezi­fi­sche Kampagne bestimmt. 

Natürlich wird es auch allge­meine Keywords geben, die in deiner Kampagne nichts zu suchen haben, weil sie zu teuer sind oder nicht genau zu deinem Produkt passen. Diese Such­be­griffe solltest du unbedingt in jeder deiner Kampagnen ausschließen.

#3 Vergib Deine Gebote sinnvoll

Bei der Vergabe der Gebote solltest du im Hinter­kopf behalten, an welcher Stelle der Suchende innerhalb der Customer Journey gerade steht. Sehr allge­meine Such­an­fragen bringen zwar ein hohes Such­vo­lumen mit sich, aber der Suchende selbst wird sehr wahr­schein­lich noch weit von einer Kauf­ent­schei­dung entfernt sein. 

Bei spezi­fi­schen Anfragen hingegen, ist die Wahr­schein­lich­keit natürlich höher, dass sich der Suchende für einen Kauf entscheidet und es macht Sinn, mehr Geld in diese Such­an­fragen zu investieren.

Das Set-Up auf einem Blick

Die Strategie klingt für Dich inter­es­sant? Dann probier Sie doch am besten selbst mal aus! Denk immer daran, dass es einige Klicks braucht, bis Nutzer tatsäch­lich kaufen. Mit diesem Wissen kannst du dann zum Beispiel die Klick­preise kontrol­lieren, indem du maximale Kosten pro Klick einstellst, um die Kampagnen rentabel zu gestalten.

Damit du die Struktur auch nicht wieder vergisst, haben wir das Set-Up nochmal kurz für dich zusammengefasst. 😉

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