Deine Umsätze bei Amazon sind einge­bro­chen? Wir zeigen Dir, wie Du wieder voll durch­starten kannst.

Inhalts­übersicht

Viele Verkäufer, die bei Amazon durch­starten möchten, erleben oft irgend­wann den Zeitpunkt, an dem sie keinen Anstieg der Umsatz­zahlen mehr fest­stellen oder sogar die Verkaufs­zahlen sinken. Das liegt daran, dass es sich dabei entweder um ein Trend­pro­dukt handelt, was zum Beispiel nur zu einer bestimmten Jahres­zeit verkauft wird, oder aber die Produkte einfach viel weniger sichtbar für poten­zi­elle Käufer sind. Mit der Amazon Opti­mie­rung kannst du dafür sorgen, dass das Risiko der Umsatz­ein­brüche minimiert wird, indem du die Sicht­bar­keit Deiner Produkte erhöhst. Dabei gibt es einige Dinge, die du bei der Opti­mie­rung beachten solltest, um Fehler zu vermeiden.

Die Top 8 Fehler­quellen im Amazon SEO

#1: Falsche Kate­go­ri­sie­rung der Produkte

Bei Amazon musst du beim Hinzu­fügen von Produkten immer eine Kategorie auswählen, die zu Deinem Produkt passt. Dabei wird zwischen der Haupt- und einer Unter­ka­te­gorie unter­schieden. Die richtige Kategorie zu finden, ist nicht immer so leicht. Doch wenn man sich die Zeit dafür nimmt und die passende Kategorie auswählt, rankt das Produkt bereits zu rele­vanten Keywords, ohne dass selbst eine Opti­mie­rung durch­ge­führt werden muss (voraus­ge­setzt die hinter­legten Produkt­daten sind vollständig).

Verkaufst du zum Beispiel Gummi­stiefel für Damen, ist die erste Kategorie “Schuhe & Hand­ta­schen” und die Unter­ka­te­gorie, die du wählen kannst, ist “Damen Industrie & Handwerk Gummi­stiefel”. Der gesamte Pfad, in dem das Produkt einge­ordnet wird, sieht dann so aus:

Schuhe & Hand­ta­schen > Schuhe > Damen > Arbeits & Berufs­schuhe > Industrie & Handwerk > Gummistiefel

Je tiefer und spezi­fi­scher die Einord­nung im Kate­go­rie­baum ist, desto geringer ist dann auch die Konkurrenz. 

#2: Produkte werden unzu­rei­chend, falsch oder unvoll­ständig beschrieben

Bei der Beschrei­bung des Produktes gibt es drei verschie­dene Stellen, an denen der Text für den Such-Algo­rithmus von Amazon optimiert werden muss: Der Titel, die Bullet­points (Aufzäh­lungs­punkte) und die Produkt­be­schrei­bung. Dabei sollten die Inhalte das Produkt so gut es geht beschreiben, ohne zu verschö­nern oder Falsch­aus­sagen zu treffen.

Der Titel sollte den Style Guides von Amazon entspre­chen und den wich­tigsten Such­be­griff enthalten. In den Bullet­points werden die wich­tigsten Merkmale des Produktes beschrieben und weitere Such­be­griffe und Synonyme verwendet. Die Priorität der Opti­mie­rung liegt vor allem beim Titel und den Aufzählungspunkten.

Die Produkt­be­schrei­bung dient vorrangig dem poten­zi­ellen Käufer und ist ebenfalls ein wichtiger Bestand­teil des Amazon Listings, befindet sich jedoch erst sehr weit unten und ist somit als letztes für den Nutzer sichtbar.

Tipp: Du solltest Dir Gedanken darüber machen, welche Fragen der Käufer haben könnte und darauf bezogen Deine Texte schreiben und Details angeben.

#3: Es werden keine Such­be­griffe verwendet

Beim Einpflegen oder der nach­träg­li­chen Opti­mie­rung der Produkte über das Seller Central können entweder im sicht­baren oder nicht-sicht­baren Bereich Such­be­griffe hinter­legt werden.

Der sichtbare Bereich bezeichnet die Verwen­dung von Keywords im Titel, in den Bullet­points und in der Produkt­be­schrei­bung. Im Backend von Amazon besteht aber auch die Möglich­keit, nicht sichtbare, relevante Such­be­griffe einzu­bauen, für die das Produkt ebenfalls platziert werden soll. Dafür stehen dir zusätz­lich 249 Bytes (Zeichen­größe) zur Verfügung, die du unbedingt nutzen solltest.

#4: Verwenden von schlechten oder wenigen Produktbildern

Produkt­bilder sind sehr wichtig für poten­zi­elle Käufer, da Bilder das Erste sind, was der Nutzer sieht. Dabei solltest du ein Hauptbild sowie bis zu 8 weitere Bilder hinzufügen. 

Für das Hauptbild gilt, dass lediglich das Produkt (ohne Zubehör etc.) auf einem reinen, weißen Hinter­grund gezeigt wird. Weitere Bilder können das Produkt inkl. Zubehör und aus weiteren Perspek­tiven zeigen. Überlege dir also, welche Blick­winkel für den Kunden am inter­es­san­testen sind.

Die Bildgröße sollte bei mindes­tens 1280 Pixel liegen, die Größe der Datei spielt für Amazon keine Rolle. Achte dabei darauf, dass die Fotos nicht unscharf oder verschwommen sind. Mehr dazu erfährst du hier.

Wichtig: Du darfst weder auf den Bildern, noch im gesamten Amazon Listing auf deine Marke (Logo) oder Website verweisen.

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Welche Möglich­keiten hat dein Unter­nehmen im Bereich Online Marketing? Wie erreichst du deine Umsatz­ziele? Lass uns genau das heraus­finden und gemeinsam Großes schaffen. 

#5: Keine Variantenbildung

Amazon stellt für Produkte, die in verschie­denen Varianten zur Verfügung stehen, eine Vari­an­ten­bil­dung zur Verfügung. 

Dabei werden die Produkte so einander zuge­wiesen, dass sie in einer Parent-Child-Beziehung zuein­ander stehen. Der Parent ist dabei das allge­meine Produkt, die Childs sind die Varianten.

Verkaufst du zum Beispiel eine Jeanshose, die in verschie­denen Größen und Farben verfügbar ist, wird das Produkt nicht in allen Varianten einzeln gelistet, sondern unter einem Parent zusam­men­ge­fasst. So wird dem Käufer ermög­licht, sich für die richtige Größe und Farbe zu entscheiden.

#6: Produkte sind nicht auf Lager

Stell dir vor, du suchst etwas ganz Bestimmtes, weißt genau was du willst und möchtest dein Geld ausgeben. Du findest das, was du brauchst und dann steht dort:

Ärgerlich, nicht wahr? Das ist natürlich nicht nur für den Käufer schlecht, sondern auch für die Plat­zie­rung deiner Produkte. Denn der Amazon-Algo­rithmus kann eiskalt sein: Wer nicht verkauft, der wird auch nicht mehr gut angezeigt. Der Grund, wieso du nichts mehr verkaufst, spielt dabei keine Rolle. Doch ein leeres Lager ist etwas, was vermieden werden kann.

Das ist vor allem dann besonders ärgerlich, wenn gute Posi­tionen durch Werbe­kam­pa­gnen erzielt wurden, in die du viel Zeit und Geld inves­tiert hast. 

Die Lager­be­stands­pla­nung ist also sehr wichtig und Aspekte, wie die Liefer­zeit, Produk­ti­ons­dauer, saisonale Schwan­kungen, Versand ans Amazon Lager (FBA), müssen sorg­fältig überwacht und gesteuert werden.

#7: Werbung & Werbe­aus­gaben werden nicht optimiert

Vor allem beim Erstellen eines neuen Produktes ist es wichtig, Werbung zu schalten. Denn ein neues Produkt muss sich erstmal beweisen, um organisch platziert zu sein. Das Schalten von Werbung hat viele Fehler­quellen, aber oftmals ist es notwendig, in Werbung zu inves­tieren. Deshalb ist es wichtig, diese Fehler­quellen zu kennen und zu minimieren.

Amazon PPC Anzeigen helfen generell dabei, ein Produkt zu mehr Sicht­bar­keit zu führen. Dabei profi­tiert auch die Amazon SEO von den PPC-Kampagnen. Amazon stellt Verkäu­fern Werbe­be­richte zur Verfügung, über die einge­sehen werden kann, welche Such­be­griffe Nutzer eingeben und anschlie­ßend einen Kauf tätigen. Diese Berichte sollten genau unter die Lupe genommen werden, denn sie sind die Grundlage der Kampa­gnen­op­ti­mie­rung. Setze dabei nicht nur auf auto­ma­ti­sche Kampagnen (diese sind eher für den Einstieg geeignet), sondern richte Deine Kampagnen gezielt nach Keywords aus.

Die Produkte, die beworben werden, sollten ebenfalls ständig überprüft werden. Wer zum Beispiel nicht die orga­ni­sche Plat­zie­rung der Produkte überprüft und unnötig Geld für gut plat­zierte Produkte ausgibt, schmeißt quasi Geld aus dem Fenster. Denn sichtbare Produkte benötigen oft keine bezahlten Anzeigen mehr.

Wichtig: Behalte unbedingt den ACoS-Wert deiner Kampagnen im Blick. Denn dieser gibt das Verhältnis zwischen deinem Umsatz und der Werbe­aus­gaben an. Liegst du über 100%, solltest du unbedingt an der Renta­bi­lität deiner Kampagnen arbeiten.

#8: Kunden­ser­vice wird vernachlässigt

Wer keine Kunden­freund­lich­keit, keinen Service und generell keine Inter­ak­tion mit seinen Kunden zeigt, der wird nur selten hohen Umsatz erzielen. Dabei geht es bei dem Service nicht nur um die Reak­ti­ons­zeit auf Käufer­nach­richten, sondern auch darum, Liefe­rungen pünktlich auszu­lie­fern und Fragen der Käufer zu beant­worten oder auf Bewer­tungen zu reagieren.

Bei jedem einzelnen Verkauf über Amazon verdient auch Amazon selbst mit, weshalb das Unter­nehmen an einer guten Service­leis­tung der Verkäufer und Händler inter­es­siert ist. Negative Händ­ler­be­wer­tungen fallen nämlich oft auf Amazon zurück, und der Verkäufer wird mit einem schlechten Ranking bestraft. 

Gut zu wissen: Die Buy-Box, über die Käufer Produkte direkt im Einkaufs­wagen ablegen können, wird nur den Händlern zuge­wiesen, die eine hohe Kunden­zu­frie­den­heit gewährleisten.

Wenn du diese 8 Punkte opti­mierst, solltest du Umsatz­ein­brüche bei Amazon mini­mieren können. Wenn du Fragen zu dem Thema Amazon Opti­mie­rung hast oder Unter­stüt­zung benötigst, melde dich einfach bei uns. Wir freuen uns auf deine Anfrage!

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